Nach zweieinhalb Jahren soll endlich Schluss sein. Die Stadtverwaltung greift am alten Kino in Giesenkirchen durch und lässt es ab Mitte August abreißen. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung aus dem Rathaus hervor. Der Zeitpunkt wird dabei nicht konkretisiert. Dafür gibt es aber Details zu den nötigen Schritten und der Dauer der Arbeiten.
Streit zwischen Eigentümer und Stadt
Zunächst aber ein Rückblick: Im März 2024 war das Kostenpflichtiger Inhalt Dach des Gebäudes an der Straße „Am Alten Friedhof“ abgesackt, das alle nur „altes Kino“ nennen. Die Straße wurde daraufhin zeitweise gesperrt, nach Sicherungsmaßnahmen wieder freigegeben. Knapp neun Monate später folgte die zweite Sperrung. Das Bauordnungsamt hatte angesichts der Witterung Bedenken geäußert. Eigentlich hätte das „Kino“, in dem auch mal eine Diskothek war, abgerissen werden sollen. Kostenpflichtiger Inhalt Doch es passierte nichts – auch nicht in den Folgemonaten. Auf eine Abrissverfügung für das Gebäude reagierte der Eigentümer mit einer Klage. Der Stadt waren die Hände gebunden. Sie konnte einzig auf das Kostenpflichtiger Inhalt Versprechen des Eigentümers setzen, der für Ende 2025 den Start des Abrisses zugesagt hatte.
In der Folge wurde das Gebäude sogar für anstehende Arbeiten abgesichert, die Sperrung konnte Kostenpflichtiger Inhalt Ende Januar 2026 aufgehoben werden – für knapp fünf Monate. Denn dann stellte die Stadt erneut fest, dass das alte Kino trotz der getroffenen Notmaßnahmen so instabil ist, dass es zur Gefahr werden könnte. Also wurde die Straße „Am Alten Friedhof“ wieder gesperrt. „Da der Eigentümer der Abrissverfügung bis heute nicht nachgekommen ist, geht die Stadt jetzt in die sogenannte Ersatzvornahme“, hieß es damals aus dem Rathaus. Soll heißen: Kostenpflichtiger Inhalt Die Stadt reißt das Gebäude zur Gefahrenabwehr selbst ab.
Abriss bis Mitte September
Und genau diese Arbeiten starten bald. Aktuell laufen die letzten Vorbereitungsmaßnahmen. Ab Mitte August werde das Gebäude dann „zurückgebaut“, wie es offiziell heißt. Dafür müsse das schadstoffbelastete Dach händisch abgetragen werden. Erst danach geht es an die Gebäudehülle. Da dabei schadstoffbelastete Baustoffe fachgerecht entfernt und entsorgt werden müssen, erfolgt der schrittweise Rückbau unter besonderen Sicherheits- und Umweltschutzvorkehrungen“, betont die Stadt.
Die Abrissarbeiten sollen bis voraussichtlich Mitte September abgeschlossen sein. Da die Straße „Am Alten Friedhof“ aus Sicherheitsgründen bereits gesperrt ist, ergeben sich für die Verkehrsführung keine Änderungen.