Ein Teilnehmer des CSD in Braunschweig

Stand: 05.08.2026 15:02 Uhr

Braunschweig feiert am Wochenende den CSD 2026 mit einer Demonstration und einem bunten Bühnenprogramm. Nach dem Anschlag in Berlin findet der CSD aber unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt.

Die Polizei und Stadt wollen am Christopher Street Day (CSD) in Braunschweig insbesondere den Umzug am Samstag besser schützen, wie die Stadtverwaltung ankündigte. Demnach sollen rund um den Umzug mobile Zufahrtssperren aufgebaut werden. Auch werde der Bohlweg zwischen Georg-Eckert-Straße und Schlossgarten zwischen 11 und 23 Uhr für den Verkehr gesperrt. Zudem werde die Polizei einige Bereiche zeitweise sperren und ihre Kräfte deutlich aufstocken, erklärte die Stadtverwaltung weiter. Insbesondere in der Innenstadt könne es deshalb zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen.

Strecke des CSD 2026 wird zunächst nicht bekannt gegeben

Teil der Sicherheitsmaßnahmen ist zudem, dass die Strecke der Demonstration erst einen Tag zuvor veröffentlicht wird. Außerdem bekräftigten die Organisatoren: „Niemand soll allein zum CSD und zurück gehen müssen.“ Deshalb werden den Angaben zufolge gemeinsame Laufgruppen ab dem Hauptbahnhof in Braunschweig organisiert.

Programm zum CSD in Braunschweig

Der Bohlweg direkt neben dem Schlossplatz ist als Startpunkt um 13 Uhr bereits bekannt. Das Bühnenprogramm beginnt nach dem Umzug um 15 Uhr auf dem Schlossplatz. Bei der Abschlusskundgebung soll ein Zeichen für die Abschaffung von Ungleichbehandlung und Diskriminierung gesetzt werden, heißt es von den Veranstaltenden. Als Redner werden unter anderem Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) und der Oberbürgermeister von Braunschweig, Thorsten Kornblum (SPD), erwartet. Das gesamte Programm finden Sie hier.

Eine Regenbogenflagge

Für queere Selbstbestimmung und gegen Menschenfeindlichkeit: Dafür macht sich der bundesweite CSD mit vielen Aktionen stark.

Beim Maschseefest in Hannover sorgen Straßenabsperrungen für Sicherheit.

Städte und Veranstalter in Niedersachsen überprüfen ihre Sicherheitskonzepte – auch beim Maschseefest in Hannover.

Ein Arm, der eine Fahne mit Regenbogenmuster hält.

Die neue Meldestelle soll Betroffenen auch helfen, Unterstützung zu finden. Auch Hass im Netz kann dort gemeldet werden.