Großeinsatz im Ruhrgebiet

Menschen kämpfen nach Tram-Unglück um ihr Leben

Aktualisiert am 06.08.2026 – 15:56 UhrLesedauer: 1 Min.

Die beiden durch den Aufprall stark beschädigten Straßenbahnen in Gelsenkirchen: Etliche Menschen wurden teils lebensgefährlich verletzt.Vergrößern des Bildes

Die beiden durch den Aufprall stark beschädigten Straßenbahnen in Gelsenkirchen: Etliche Menschen wurden teils lebensgefährlich verletzt. (Quelle: Martin Meissner/ap)

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Großeinsatz in Gelsenkirchen: Zwei Straßenbahnen stoßen zusammen – mehrere Menschen schweben in Lebensgefahr.

Bei einem schweren Straßenbahnunfall in Gelsenkirchen sind am Donnerstag zahlreiche Menschen verletzt worden. Wie „Radio Emscher Lippe“ berichtet, geht die Polizei von 25 bis 30 Verletzten aus. Eine Polizeisprecherin bestätigte t-online den Bericht.

Laut der Sprecherin kam eine Fahrschul-Straßenbahn auf der Strecke zum Stehen oder sei sehr langsam gefahren, als von hinten eine normale, mit Fahrgästen besetzte Bahn auf die Fahrschulbahn aufgefahren sei. Man gehe von sieben Schwerverletzten aus. Bei drei weiteren Menschen könne Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.

Unfallstelle in Gelsenkirchen: Zwei Straßenbahnen sind zusammengestoßen.Vergrößern des BildesUnfallstelle in Gelsenkirchen: Zwei Straßenbahnen sind zusammengestoßen. (Quelle: Martin Meissner/ap)

Wichtige Straße in Gelsenkirchen kompltt abgeriegelt

Zu dem Unglück kam es auf der Kurt-Schumacher-Straße, der Hauptverkehrsader der 260.000-Einwohner-Stadt. Straßenbahnen sind dort in der Regel in dichter Taktfolge unterwegs.

Die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ berichtete, mehrere Menschen würden von Notfallseelsorgern betreut. Rettungsdienste aus umliegenden Städten seien zusätzlich zur Unfallstelle geeilt.

Der Bahnverkehr auf der Linie 302, die den Gelsenkirchener Norden mit der Nachbarstadt Bochum verbindet, wurde unterbrochen, Ersatzbusse wurden eingesetzt. Laut dem Bahnbetreiber Bogestra soll die Sperrung noch mehrere Stunden andauern.

Laut Polizei musste die viel befahrene Straße komplett abgeriegelt werden. Täglich passieren die Nord-Süd-Achse mehrere tausend Autofahrer. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, werde ermittelt, so die Sprecherin.