Ab dem 20. Lebensjahr können Frauen sich zur Früherkennung von Krebs im Genitalbereich untersuchen lassen. Da wird dann beispielsweise ein Zellenabstrich vom Gebärmutterhals gemacht. Der Gesundheitsreport der AOK Rheinland/Hamburg zeigt nun: In Mönchengladbach nimmt nur rund jede dritte Frau (33,2 Prozent) das Angebot wahr. Damit bilde die Stadt im Vergleich zum Rheinland und Hamburg das Schlusslicht, sagt die Regionaldirektorin Niederrhein bei der Vorstellung des Berichts am Donnerstag. Und auch wenn Mönchengladbach in anderen Bereichen teilweise ein höheres Bewusstsein als der Durchschnitt aufweist, wird deutlich: „Es ist überall Potenzial nach oben. Insgesamt ist das noch viel zu wenig.“