Vom 14. bis zum 19. September 2026 lädt das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gemeinsam mit der Bauministerkonferenz der Länder, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund zum 19. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik ein. Das Motto lautet dieses Jahr „Gemeinsam handeln, schneller agieren, weiter denken: Städte für alle gestalten“.
Der erste Veranstaltungstag beginnt mit einem Symposium zum Deutschen Bauherrenpreis 2026 – und endet mit einem gemeinsamen Netzwerkabend, den Torsten Burmester, Oberbürgermeister der Stadt Köln, sowie Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Region Köln/Bonn e.V., eröffnen. Dort besteht nicht zur die Möglichkeit zum Vernetzen: Neue Akteur*innen aus der Stadtentwicklung stellen drei unterschiedliche Projekte vor. Dafür haben sie jeweils weniger als sieben Minuten Zeit.
An den folgenden beiden Tagen finden 17 Fachforen, Panels und Keynotes, ein Marktplatz sowie ein „Late Night Talk“ in politischer Runde zu verschiedenen Aspekten der Stadtentwicklung statt. Auch das Wuppertal Institut ist vertreten: unter anderem auf dem Marktplatz mit dem interaktiven Exponat „Die Stadt der Zukunft“ und bietet Informationen rund um das Forschungsprojekt „SInBa – Soziale Innovationen in Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung“.
Am 15. September diskutieren Expert*innen über das Motto der Konferenz – bei einem Panel mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind, ehemaliger Präsident des Wuppertal Instituts, Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Tristan Vitt, Oberbürgermeister der Stadt Siegen, sowie Sarah Dungs, Geschäftsführerin der Greyfield Group. Außerdem moderiert Anja Bierwirth, Leiterin des Forschungsbereichs Stadtwandel am Wuppertal Institut, von 16:45 bis 18:30 Uhr das Forum 12 zu Fragen der Resilienz in der Stadtentwicklung. Dazu geben Expert*innen des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB e.V. (DGNB GmbH) und von urban.policy zunächst drei Inputs. Anschließend diskutieren die Teilnehmenden in einer Fishbowl, wie Kommunen das Leitbild der nachhaltigen Stadt konkret umsetzen können.
Die Teilnahme am Kongress ist kostenfrei und bei der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen als Fortbildungsmaßnahme anerkannt. Die Teilnahme ist nach vorheriger Registrierung im nachfolgenden Link bis zum 31. August möglich. Dort sind auch weiterführende Informationen verfügbar.