Klare Kante
Alemannia Aachen positioniert sich gegen Übergriffe
07.08.2026 – 03:43 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Tivoli (Archivbild): Auch in Aachen kommt es immer wieder zu Problemen im Stadion. Denen will der Verein jetzt entgegentreten. (Quelle: IMAGO/Kirchner-Media/Thomas Haesler)
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Respekt und Sicherheit im Stadion stehen bei Alemannia Aachen künftig im Fokus. Wie der Verein das erreichen will.
Alemannia Aachen hat ein Awareness-Konzept für sein Stadion, den Tivoli, angekündigt. Damit will der Regionalligist ein sichtbares Zeichen für seine Werte setzen und ein sicheres, respektvolles Umfeld schaffen, in dem sich alle Besucher – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Identität oder persönlichem Hintergrund – willkommen und geschützt fühlen sollen.
Unter „Awareness“ versteht der Verein Strategien und Maßnahmen, die das Bewusstsein für grenzüberschreitendes Verhalten schärfen sollen. So soll ein Umfeld entstehen, in dem Betroffene ihre Rechte wahrnehmen und Unterstützung erhalten können – ohne Angst vor Stigmatisierung oder Missverständnissen, wie der Verein mitteilt. Grenzüberschreitende Handlungen in Stadien gehörten grundsätzlich zur bitteren Realität, heißt es in der Mitteilung, dem wolle man entschieden entgegentreten.
Alemannia will Awareness-Konzept am Tivoli etablieren
Der Verein verweist dabei auf bereits bestehende Melde- und Beschwerdewege: die Fanbetreuung unter Leitung von Stephan Braun, das Fanprojekt Aachen für Beratung und Einzelfallhilfe, ein Hinweisgeberschutzsystem mit digitalem Kontakt zu einer anwaltlichen Ombudsperson sowie eine Liste externer Beratungsstellen, die als PDF zur Verfügung gestellt wird.
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Die weitere Ausgestaltung der Maßnahmen soll in der Rückrunde der laufenden Saison bei den Heimspielen erfolgen.
Bis zum Saisonende will der Verein so ein ganzheitliches Awareness-Konzept am Tivoli etabliert haben – begleitet von gezielten Kommunikationsmaßnahmen, Veranstaltungen und Sensibilisierungsangeboten.
