An Toren mangelt es nicht. An diesem Abend gibt es häufigen Grund zu jubeln. Auch wenn die zweite Halbzeit durch den Regen etwas mühsamer wird, hatten die rund 70 Fans des FC Augsburg ihren Spaß. Mit einem Bus waren sie ins Trainingslager des Augsburger Bundesligisten gereist. Fanreise nennt sich das ganze, organisiert vom Verein, begleitet von den Fanbetreuern.
Los ging es am Mittwoch in Augsburg, übernachtet wurde für zwei Nächte im Zillertal. Am Mittwochabend ging es zum Test gegen den SC Schwaz, der mit einem 15:0-Sieg der Augsburger endete. Am Donnerstag war zunächst ein Trainingsbesuch geplant, der allerdings auf Freitagmorgen verschoben wurde. Der Grund: Weil der FCA so hoch gegen den österreichischen Regionallisten gewonnen hatte, hatten sich die Spieler einen freien Tag verdient.

Icon vergrößern
Die Spieler, hier Tim Schnitzer und Sima Suso, mischten sich unter die Fans
Foto: Maximilian Gschwilm, FC Augsburg
Schließen
Icon Schließen
Icon vergrößern
Icon verkleinern
Icon Pfeil bewegen
Die Spieler, hier Tim Schnitzer und Sima Suso, mischten sich unter die Fans
Foto: Maximilian Gschwilm, FC Augsburg
Für die Fans ging es am Donnerstag stattdessen nach Innsbruck, nachdem am Vormittag eine Fahrt mit einer Dampflok auf dem Programm gestanden hatte. Am Donnerstagabend wartete der Höhenpunkt der Reise, als sich Fans und Mannschaft beim gemeinsamen Grillen im Teamhotel trafen.
Es war ein unterhaltsamer Abend. Geschäftsführer Michael Ströll und Sportdirektor Benjamin Weber stellten sich in einer Fragerunde. Neuzugang Hennes Behrens erzählte unter anderem von seinem Einstand im Trainingslager, als er zusammen mit Sima Suso tanzen musste. Auch die übrigen Spieler mischten sich unter die angereisten Fans. „Das zeigt die Nahbarkeit des FCA“, sagt Nico Cirigliano vom Fanklub Lechgermanen. Er war schon häufiger bei solchen Reisen dabei, es ist seine vierte Teilnahme. „Wir wollen damit auch die Verbundenheit mit dem FCA zeigen“, sagt er.
Die Fannähe zeichnet den FC Augsburg aus
Neben ihm steht Lorena Richter, auch für sie ist es nicht die erste Reise mit ihrem Herzensklub, sie ist zum zweiten Mal dabei. „Wir wollen den FCA damit auch unterstützen“, sagt sie. Auch sie schätzt die Nähe zum Verein und den Spielern, die so bei anderen Klubs nicht möglich sei. Auch das mache den FCA zu einem besonderen Standort der Bundesliga. Vor allem das Grillen sei etwas Besonderes. In den Jahren zuvor habe es bei solchen Fahrten meist Treffen mit den Bossen um Geschäftsführer Michael Ströll gegeben. Dass diesmal die gesamte Mannschaft dabei ist, freut die beiden FCA-Anhänger. So sehr, wie sie sich über die 15 Tore gefreut hatten. Da war der Regen irgendwann auch egal.