TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Los Angeles (USA) – Sie wollte eigentlich nur ihren Hals machen lassen. Doch am Ende wurde es ein Komplettprogramm! Hollywoodstar Denise Richards (55, „Wild Things“) spricht jetzt ganz offen über ihr Facelift, das sie optisch um Jahre verjüngt hat. Im Podcast „Dumb Blonde“ von Bunnie Xo (46) erzählt sie nun erstmals im Detail, was bei dem Eingriff eigentlich alles gemacht wurde.
Im März hatte Richards bereits mit schonungslosen Vorher-Nachher-Bildern für Aufsehen gesorgt. Ihr Beauty-Doc Dr. Ben Talei, ein renommierter Gesichtschirurg aus Beverly Hills, hatte eindrucksvolle Vorher-Nachher-Aufnahmen veröffentlicht. Jetzt gibt’s von der Schauspielerin die Details dazu.

Im Podcast „Dumb Blonde“ erzählt Denise Richards anschaulich, was der Beauty-Doc bei ihr gemacht hat
Foto: Dumb Blonde Podcast/YouTube
Denise Richards: „Mach, was du willst“
„Eigentlich wollte ich nur meinen Hals machen lassen“, berichtet Richards im Podcast. Eine prominente Freundin, die selbst ein Facelift hatte, habe ihr jedoch geraten, gleich das komplette Gesicht machen zu lassen. Richards sei zunächst verängstigt gewesen, sagt sie. Denn zuvor habe sie an ihrem Gesicht „nie etwas machen lassen“, abgesehen von „ein bisschen Botox“ und „einigen Fillern“.
Doch nach Gesprächen mit Dr. Talei und zahlreichen Vorher-Nachher-Bildern, die er ihr zeigte, habe sie schließlich sinngemäß zu ihm gesagt: „Mach, was du willst, du bist der Künstler.“ Ihre Entscheidung verglich sie mit einer Hausrenovierung: Wenn nur ein Zimmer neu gemacht werde, sehe es toll aus, passe aber womöglich nicht mehr zum Rest des Hauses. Ende Juni 2025 ging’s dann unters Messer.

Beauty-Baustelle Denise Richards. So zeichnete ihr Arzt Dr. Ben Talei ihre angeblichen Problemzonen
Foto: drbentalei/Instagram
Was bei Denise Richards gemacht wurde
„Er hat den Hals, den unteren und den oberen Gesichtsbereich sowie eine Stirnstraffung gemacht“, erzählt Denise Richards über ihr Facelift. „Das Einzige, was er nicht gemacht hat, sind meine unteren Augenlider. Meine oberen Augenlider hat er gemacht.“ Richards fügte hinzu, dass das Lifting, was die Schmerzen angeht, „kein Spaß“ gewesen sei, und erzählte außerdem, dass sie unter dem Kinn immer noch ein Taubheitsgefühl habe.

„Wenn man sich die Fotos von ihr beim Lächeln anschaut, erkennt man, dass ihr Lächeln trotz der Wiederherstellung des Gesichtsvolumens weniger pausbäckig wirkt“, schreibt der Beauty-Doc von Denise Richards über sein Werk. Und weiter: „Ich bin Denise sehr dankbar, dass sie so offen über den Eingriff spricht“
Foto: drbentalei/Instagram
„Das Beste, was ich für mich getan habe“
Obwohl die Heilungsphase zunächst schwierig gewesen sei, resümiert die Ex von Hollywoodstar Charlie Sheen (60, verheiratet von 2002 bis 2006): „Es ist das Beste, was ich für mich getan habe.“

Denise Richards wurde vor allem auch durch den Film „Wild Things“ (1998) international bekannt. In dem erotisch aufgeladenen Thriller spielte sie die reiche Schülerin Kelly Van Ryan
Foto: Mandalay Ent/Kobal/Shutterstock
Podcasterin Bunnie Xo, die selbst im März ein Facelift hatte, stimmt ihr zu. Sie macht allerdings auch klar: „Ich glaube, den Leuten ist gar nicht bewusst, wie umfangreich so eine Operation ist. Ich war völlig außer Gefecht gesetzt, musste mich für eine Weile zurückziehen. Und es war sehr schmerzhaft.“ Da stimmt Denise Richards zu. „Die erste Nacht war die Schlimmste für mich.“

Denise Richards (l.) spricht mit Podcasterin Bunnie Xo (46). Auch die hat mit einem Facelift optisch an der Zeit gedreht
Foto: Dumb Blonde Podcast/YouTube
Wie riskant ist ein Facelift?
Ein Facelift (Gesichtsstraffung) gilt heute als etablierter chirurgischer Eingriff und kann das Gesicht deutlich verjüngen. Dennoch ist es kein harmloser Beauty-Eingriff. Wie bei jeder Operation gibt es Risiken. Dazu gehören unter anderem Blutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen, Narben, Schwellungen und Taubheitsgefühle. In seltenen Fällen können auch Nerven verletzt werden, was vorübergehend oder dauerhaft zu Problemen bei der Gesichtsmuskulatur führen kann. Auch Thrombosen und Reaktionen auf die Narkose sind mögliche Komplikationen. Die Erfahrung des Arztes, Vorerkrankungen, der Raucherstatus und die Einnahme bestimmter Medikamente können die Komplikationswahrscheinlichkeit und den Heilungsverlauf beeinflussen.