
AUDIO: Ergebnisse einer Bürgerbefragung zur neuen Carolabrücke präsentiert (1 Min)
Bürgerbeteiligung
Stand: 07.08.2026 17:19 Uhr
Die Stadt Dresden hat die Ergebnisse einer Bürgerabstimmung zur neuen Carolabrücke bekannt gegeben. Die meisten Stimmen habe der gemeinsame Entwurf der Planer FHECOR und TSSB erreicht. FHECOR Deutschland ist eine Tochterfirma spanischer Planer, TSSB ist ein Dresdner Architekturbüro. Auf Platz zwei liege der Entwurf des Dresdner Planungsbüros Leonhardt, Andrä und Partner (LAP). Den Angaben zufolge beteiligten sich 26.000 Menschen, darunter Kinder und Jugendliche, am digitalen „Carolavote“. Zur Wahl standen vier Entwürfe.

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Bürger überstimmen Expertenrunde
Die Voting-Sieger überzeugten die Bürger mit der nach eigenen Angaben zeitgemäßen, leichten und zugleich klassischen Brücke. Umgekehrt hatte ein Expertengremium um Professor Steffen Marx den Zweitplatzierten des Bürgervotings, LAP, zum Sieger bestimmt. Auf den letzten Platz haben die Bürger den Entwurf von Schüßler-Plan gesetzt, der den Experten zufolge 15 bis 20 Millionen Euro an Baukosten einsparen würde.
Am 3. September soll der Dresdner Stadtrat über die endgültige Bauvorlage abstimmen. Geplant ist ein Ersatzneubau für die teileingestürzte und abgerissene Carolabrücke. Bei Baustart ab Frühjahr 2028 könnte das mit rund 140 Millionen Euro kalkulierte Bauwerk 2031 fertig sein.



Diskussion mit Planungsbüros
MDR (wim/msk/jog/cnj)