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Nürnberg – Alles ist angerichtet für einen erfolgreichen Saisonstart des 1. FC Nürnberg am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Dynamo Dresden. Mit 42 000 Zuschauern (davon fast 7000 aus Sachsen) ist das Nürnberger Max-Morlock-Stadion richtig gut gefüllt. Zudem hat der Club in der gut sechswöchigen Vorbereitung überzeugt. Entsprechend groß ist die Euphorie rund um den Verein. Deswegen blickt Trainer Miroslav Klose (48) optimistisch in die neue Saison: „Es ist ein großer Pluspunkt für uns als Mannschaft, dass wir die Fans mitnehmen können. Die Euphorie ist richtig groß. Das spürt man, deswegen ist die Vorfreude auch bei uns riesengroß.“
Kein offizielles Saisonziel
Ein offizielles Saisonziel nennen die Verantwortlichen am Valznerweiher nicht. Der FCN-Trainer lässt aber durchblicken, mit welchen Ambitionen der FCN in die neue Spielzeit geht: „Von dem einen oder anderen Spieler hat man ja schon im Interview gehört, dass sie schon nach oben schauen. Ich bin genauso selbstbewusst wie meine Spieler und sehr, sehr ehrgeizig. Ich bin unheimlich glücklich, dass die Spieler das selbst in die Hand nehmen und gewisse Saisonziele selbst miteinander formulieren.“
So will der FCN gegen Dresden spielen: Reichert; Janisch, Kalogeropulos, Otto, Porstner; Markhiev, Fernandez, Becker; Justvan; Zoma, Scobel
Türkei statt Nürnberg – Toth kommt wohl nicht
Die schier unendliche Transfersaga hat aus Nürnberger Sicht wahrscheinlich kein Happy End. Schon seit Wochen war der FCN an Mittelfeldmann Rajmund Toth (23) vom ungarischen Meister FC ETO interessiert. Doch eine Einigung kam nicht zustande, auch weil die Ungarn mit der Nürnberger Offerte (1,5 Mio. Euro) nicht zufrieden waren (BILD berichtete). Jetzt scheint es Toth wohl in die Türkei zu ziehen. Wie türkische Medien übereinstimmend berichten, soll Toth vor einem Wechsel zu Erstligist Konyaspor stehen. Dazu passt: Beim Club hieß es zuletzt immer deutlicher, dass man nicht mehr mit Toth plant.