Stand: 07.08.2026 17:09 Uhr

Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel bei der Vorstellung der Flächenbilanz.

Hamburgs Finanzsenator Dressel will weniger Sonderwünsche bei Bauprojekten.

Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) hat am Freitag an die Bezirke appelliert, bei neuen Bauprojekten auf Sonderwünsche zu verzichten. „Wir haben noch zu viele Projekte, wo zu viele Leute zu viele Wünsche formuliert haben“, sagte er. Eine zweite Tiefgarage, Fahrrad-Ladestationen, Nistkästen – all das mache Neubau-Quartiere unbezahlbar. Dressel nannte ein Beispiel: „Wir haben in der Jenfelder Au die letzte Scholle zu Ausschreibung gebracht. Und es hat sich keiner beworben. Das lag daran, dass alle noch reingequatscht haben, was unbedingt noch sein muss.“

Der Senator erinnerte auch an das gescheiterte Projekt Paloma-Viertel an der Reeperbahn. „Die Möglichkeit, dass wir immer draufzahlen als Stadt, die gibt es nicht. Deshalb muss man bei den Anforderungen auch mal sagen, es kann nicht jedes Chichi noch realisiert werden.“