Mitte – Rund 200 Menschen zogen am Samstag durch die Hauptstadt – mit einer klaren Botschaft: Cannabis muss weiter legalisiert werden. Unter dem Motto „Gerecht! Gesund! Genießen!“ startete die diesjährige Hanfparade am Alexanderplatz. Die Veranstalter hatten mit bis zu 4000 Teilnehmern gerechnet.
Nach einer Kundgebung am Alex marschierten die Demonstranten über die Straße Unter den Linden Richtung Regierungsviertel. Auf Transparenten stand unter anderem „Cannabis ist Medizin“, „Ich bin High“ oder „Berlin im Rausch“. Die Route führte am Gesundheitsministerium vorbei – dem Sitz von Drogenbeauftragtem Hendrik Streeck (CDU).

200 Kiffer-Freunde zogen am Samstag durch Berlin – der Veranstalter hatte mit 4000 gerechnet
Foto: Christophe Gateau/dpa
Seit 1997 auf der Straße
Die Hanfparade ist eine feste Größe in Berlin. Seit 1997 ziehen die Aktivisten jeden Sommer durch die Stadt. Ihr Ziel: eine „Wende der von Ideologie beeinflussten hin zu einer von Vernunft geprägten Drogenpolitik“. **Doch die aktuellen Regelungen, die seit April 2024 gelten, reichen den Veranstaltern und vielen Teilnehmern nicht aus.**
Die damalige Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP hatte eine Teillegalisierung beschlossen. Seitdem dürfen Erwachsene Cannabis in begrenztem Umfang anbauen und besitzen – nach entsprechenden Regeln.
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