US-Geheimdienste bringen die am Flughafen Leipzig/Halle gefundene Sprengstoff-Drohne mit Russland in Verbindung. Das «Wall Street Journal» schreibt unter Berufung auf mit Geheimdienstberichten vertraute US-Beamte, die mit Sprengstoff bestückte Drohne gehöre wahrscheinlich der russischen Regierung.
Der US-Sender CNN zitiert einen US-Verteidigungsbeamten in Europa. Demnach seien die USA zum Schluss gekommen, dass die Drohne von einem russischen Geheimdienst sei. Die Behörden hatten die mit Sprengstoff und Zünder ausgestattete Drohne diese Woche in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge am Flughafen Leipzig/Halle entdeckt. Ein Mitarbeiter brachte sie zum Absturz. Der Flughafen wurde daraufhin zeitweise gesperrt. Ein kurz danach durchstartendes Flugzeug kollidierte mit einem unbekannten kleineren Flugobjekt. Dabei könnte es sich um eine zweite Drohne gehandelt haben.

Sprengstoff-Drohne in Leipzig: US-Geheimdienste verdächtigen Russland – Moskau spricht von «antirussischer Hysterie»
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Russland weist jede Verantwortung für die Sprengstoffdrohne zurück. Die russische Botschaft in Berlin zeigte sich «besorgt über eine neue Welle antirussischer Hysterie in Deutschland». Bei Mutmassungen über einen russischen Anschlagsversuch handle es sich um eine «fingierte Provokation, die nur den Interessen des Kiewer Regimes und des militaristischen Flügels des europäischen Polit-Establishments dient».