Fußball | Regionalliga
Stand: 08.08.2026 17:01 Uhr
Erster Dämpfer für den amtierenden Meister: Der 1. FC Lok Leipzig hat völlig überraschend die erste Niederlage einstecken müssen. Gegen die noch sieglose U23 von Hertha BSC mussten sich die Sachsen verdient mit 1:2 geschlagen geben.
Lok im doppelten Alu-Pech
Der haushohe Favorit Lok, der nach drei Spieltagen noch ungeschlagen war, begann engagiert, hatte aber gegen die kompakt stehenden Gäste große Mühe, um gefährlich vor das Tor zu kommen. Für die Leipziger war spätestens am Strafraum Endstation. Die erste gute Gelegenheit verbuchten die Hertha-Bubis durch Liam Kannewurf, der in der 25. Minute eine Direktabnahme am langen Pfosten knapp vorbeisetzte.
Ende
08.08.2026
14:30 Uhr
Aufstellung
A. Naumann – T. Dombrowa (57. A. Mergel), F. Kusić (80. P. Vuc), L. Wilton – F. Abderrahmane (80. P. Böhm), S. Schierack, A. Siebeck (25. A. Rühlemann), E. Öztürk – A. Adetula, R. Bornschein (57. D. Ziane), D. Čevis
K. Heide – E. Adetokunbo-Adelenu, F. Brekalo, L. Gruschwitz, S. Weiland – L. Jensen, J. Ngwa, S. Ogbaidze – N. Hildebrandt (88. T. Akoto), L. Kannewurf (73. K. Canpolat), J. Ndi
Tore
- 0:1 L. Kannewurf (52.)
- 0:2 S. Weiland (57.)
- 1:2 A. Adetula (65.)
Fußball, Regionalliga Nordost (M)
Kurz darauf kam auch Lok zur ersten guten Chance, als Ricky Bornschein (29.) nach schöner Vorarbeit von Eren Öztürk ebenfalls per Direktabnahme nur den Pfosten traf. Auch in der Folge blieb das Team von Trainer Torsten Ziegner bemüht, doch Berlin ließ kaum Lücken zu. Gefährlich wurde es erst wieder bei einem Standard in der 43. Minute durch Ayodele Adetula, dessen direkter Freistoß erneut am Pfosten landete.
Video:
1. FC Lokomotive Leipzig – Hertha BSC II (103 Min)
Hertha-Doppelschlag nach der Pause – Adetula verkürzt
Nach der Pause wurden die Platzherren eiskalt erwischt. In der 48. Minute zirkelte Kannewurf trotz zweier Gegenspieler die Kugel aus Nahdistanz zur überraschenden Berliner Führung in die Maschen. Lok schien im Anschluss vom Rückstand beeindruckt. Berlin legte dagegen in der 57. Minute nach, als Sebastian Weiland seinen Freiraum nutzte und die Kugel an Keeper Andreas Naumann vorbei zum 2:0 ins Tor zirkelte.
Lok-Trainer Ziegner reagierte und brachte mit Artur Mergel und Djamal Ziane frische Kräfte, die auch sofort die Offensive belebten. In der 65. Minute legte Mergel überlegt mit einem Querpass zu Ayodele Adetula auf, der die Kugel sehenswert zum Anschluss ins linke obere Eck schweißte.

Lok Leipzig-Coach Torsten Ziegner
Die Leipziger erhöhten danach weiter die Schlagzahl. Ziane vergab zwei gute Kopfballchancen (69./79.) zum möglichen Ausgleich. Trotz aller Bemühungen und weiterer Gelegenheiten, die zumeist von Hertha-Keeper Heide vereitelt wurden, blieb es letztlich beim 1:2 und der ersten Niederlage für die Sachsen.
Stimmen zum Spiel
Video:
Hertha-Coach Hasanovic: „Haben unser Herz auf dem Platz gelassen“ (1 Min)
Video:
Lok-Coach Ziegner: „Waren zu fehlerhaft“ (5 Min)
Video:
Abderrahmane (Lok): „Es war einfach zu wenig“ (2 Min)


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