Der ehemalige US-Präsident leidet an einer aggressiven Form von Prostatakrebs. Sein Sohn Hunter Biden redete nun in einem „BBC“-Interview über den Gesundheitszustand seines 83-jährigen Vaters.
Die Prostatakrebserkrankung des früheren US-Präsidenten Joe Biden hat sich nach Angaben seines Sohnes Hunter weiter ausgebreitet und verursacht starke Schmerzen. „Ich wünschte, er würde sich öfter beschweren, denn es ist nicht gut. Der Krebs hat sich ausgebreitet, in seine Knochen und darüber hinaus metastasiert“, sagte Hunter Biden in einem am Freitag veröffentlichten Interview des britischen Senders BBC. „Es ist sehr schmerzhaft und in vielerlei Hinsicht sehr kräftezehrend.“
Hunter Biden sprach sichtlich emotional auch darüber, welch große Bedeutung sein Vater für die gesamte Familie Biden habe und dass er bis zum heutigen Tage das Zentrum für alle Familienmitglieder sei.
Joe Bidens Memoiren sollen im November erscheinen
Ein Sprecher des 83-jährigen Ex-Präsidenten lehnte am Samstag eine Stellungnahme zu dem Interview ab. Der Demokrat Biden hatte im Mai 2025 – knapp vier Monate nach seinem Auszug aus dem Weißen Haus – öffentlich gemacht, dass er an einer aggressiven Form von Prostatakrebs leide. Dieser habe auch die Knochen angegriffen. Im Oktober teilte ein Sprecher mit, dass sich der Ex-Präsident einer Strahlen- und Hormontherapie unterziehe.
Bidens körperliche und geistige Verfassung war während seiner Amtszeit von 2021 bis 2025 immer wieder Gegenstand von Diskussionen gewesen. Zuletzt trat er im Juni bei der Einweihung der Präsidentenbibliothek von seinem Vorvorgänger Barack Obama in Chicago öffentlich in Erscheinung. Zur Amtszeit Obamas hatte Biden von 2009 bis 2017 als Vizepräsident gedient. Am 17. November sollen seine Memoiren erscheinen.