Freiheit ist einer der Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Jeder möchte frei leben, seine Meinung äußern, selbst entscheiden und seine Zukunft nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten. Für viele Menschen ist Freiheit selbstverständlich geworden. Kaum einer denkt darüber nach, woher sie eigentlich kommt und wer dafür sorgt, dass sie erhalten bleibt.

Doch wie müssen wir alle handeln, um das freie Leben, das wir genießen dürfen, zu wahren? Diese Frage stellt der Mönchengladbacher Soldat Tim J.*. Der Hauptfeldwebel ist der Überzeugung: Worte alleine reichen nicht. Es braucht Menschen, die das Recht auf ein freies Leben achten, beherzigen und den Gedanken ein Stück weit mittragen. Manche vollbringen dies im Ehrenamt, andere in sozialen Berufen – oder eben in Uniform. Wie das ist, berichtet Tim J. Er spricht über Freiheit und Familie – und wie schmal der Grat zwischen Dienst und Privatleben ist.

Freiwillig zur Musterung gemeldet

„Seit 2011 diene ich der Bundeswehr. Ich war im letzten Schwung von jungen Männern, die zum Grundwehrdienst einberufen wurden – zumindest auf dem Papier. Denn alle meine Schulkameraden hatten einen Musterungsbescheid erhalten, nur ich nicht. Dabei war ich derjenige, der unbedingt wollte.