Zum Jahresbeginn 2026 haben die Sternsingerinnen und Sternsinger erneut ein herausragendes Sammelergebnis erzielt, heißt es aus dem Bistum Aachen: Bis zum Stichtag am 31. Juli wurden bei der 68. Aktion Dreikönigssingen demnach insgesamt mehr als 47 Millionen Euro erfasst, davon 1,5 Millionen im Bistum Aachen. Gesammelt wurden diese in den ersten Januartagen von bundesweiten Sternsingergruppen aus 7131 Pfarrgemeinden, Verbänden, Schulen, Kindergärten und weiteren Einrichtungen. Sie waren mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitenden unterwegs für benachteiligte und Not leidende Kinder in aller Welt.
Auch die Ergebnisse in den Kommunen des Kreises Viersen können sich sehen lassen. Dort wurde vereinzelt eine deutliche Steigerung der Spendeneinnahmen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet – in einigen Kommunen allerdings auch ein starker Rückgang. Besonders die Städte Willich und Viersen stechen hervor: So sammelten die jungen Sternsingerinnen und Sternsinger diesmal in Brüggen 10.537,53 Euro (2025: 16.364,41 Euro), in Grefrath 23.286,32 Euro (22.148,86 Euro), in Kempen 27.207,96 Euro (27.864,23 Euro), in Nettetal 3480,59 Euro (2768,67 Euro), in Niederkrüchten 18.545,41 Euro (17.462,50 Euro), in Schwalmtal 28.962,72 Euro (28.813,49 Euro), in Tönisvorst 30.354,71 Euro (20.581,67 Euro), in Viersen 44.551,75 Euro (85.191,73 Euro) und in Willich 13.155,05 Euro (29.465,63 Euro).
Bei der Aktion 2025 hatten alle Sternsingerinnen und Sternsinger insgesamt mehr als 48 Millionen gesammelt, 2024 waren es knapp 46 Millionen Euro. Seit dem Start 1959 kamen damit beim Dreikönigssingen insgesamt mehr als 1,475 Milliarden Euro zusammen, mit denen Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert wurden, informiert das Bistum Aachen. Mit den Mitteln aus der Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder werden Projekte in den Bereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration unterstützt.