Bislang kamen über OnlyFans rund 650 Dollar zusammen – zu wenig, um die Arbeit langfristig zu sichern. Blumstein sagte der Zeitung, es gehe nicht um Provokation. Er bezweifelt jedoch, dass der Account die für das Forschungsprojekt nötigen Zehntausende Dollar einbringen wird. Die Kürzungen bei dem Projekt sind Teil eines breiteren Umbaus der US-Forschungsförderung. Die Trump-Regierung hat Stellen in Wissenschaftsbehörden gestrichen, Förderprogramme gekürzt und Zuschüsse beendet. Ihr Schwerpunkt soll künftig stärker auf Künstlicher Intelligenz, Robotik und Kernenergie liegen.

Senat verschiebt Kryptogesetz

Die Kryptowährungsbranche in Washington hat im US-Senat einen herben Rückschlag erlitten. Republikanische Senatoren und Führungskräfte der Kryptobranche hatten wochenlang einen umfassenden Gesetzentwurf zur Schaffung neuer, branchenfreundlicher Vorschriften für digitale Vermögenswerte unterstützt. Doch jetzt hat die Senatsmehrheit beschlossen, das Thema zu verschieben und erst nach der Sommerpause im September zu behandeln. Der US-Präsident gilt als starker Unterstützer von Kryptowährungen, seine Familie verdiente Millionen Dollar mit ihren Kryptofirmen.

Fraglich ist, ob das Gesetz überhaupt noch verabschiedet wird. „Ich glaube tatsächlich, dass die Chancen drastisch sinken“, sagte Senator Thom Tillis, ein Republikaner aus North Carolina, der zu einer Schlüsselfigur bei den Verhandlungen über den Gesetzentwurf geworden ist, der US-Webseite „Politico“. „Wir machen einen Monat Pause, kommen zurück, und dann steht eine Wahl vor der Tür. Ich glaube, es wird schwierig, das noch unter Dach und Fach zu bringen.“

US-Präsident TrumpVergrößern des BildesTrump verdiente Hunderte Millionen mit Kryptogeschäften. (Archivbild) (Quelle: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa/dpa-bilder)

Nach monatelangem Tauziehen: Ex-Trump-Anwalt als Minister bestätigt

Der bislang kommissarische US-Justizminister Todd Blanche – einst der Privatanwalt von Präsident Donald Trump – ist knapp im Amt bestätigt worden. Zwar hatten mit Lisa Murkowski und Susan Collins zwei Senatorinnen von Trumps Republikanern angekündigt, gegen die umstrittene Personalie stimmen zu wollen. Der bislang zögerliche Republikaner Bill Cassidy hatte aber bekannt gegeben, Blanche seine Zustimmung zu geben.

Damit bekamen die Republikaner trotz des geschlossenen Widerstands der oppositionellen Demokraten im Senat die notwendige Mehrheit für Blanche zusammen. Am Ende stimmten 50 Senatoren für Blanche und 49 gegen ihn. Eine wichtige Hürde hatte der seit April geschäftsführende Justizminister bereits am Dienstag genommen: An dem Tag stimmte der Justizausschuss des Senats für Blanche und ebnete damit den Weg für das Schlussvotum im Plenum.

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