Bielefeld. Die neue Bundesliga-Saison steht kurz bevor – doch auf den Stadiontellern ist der Sieger bereits gekürt. Zum 16. Mal hat die PETA Deutschland in ihrem „Stadien-Ranking“ das vegane Speisenangebot in den Fußballstadien der Fußball-Bundesliga bewertet. Über die Ergebnisse informierte die Tierschutzorganisation jetzt in einer Pressemitteilung.

„Fußball verbindet Millionen Menschen und immer mehr Fans legen Wert auf ein vielfältiges pflanzliches Speisenangebot im Stadion – egal, welches Team sie unterstützen. Unser Ranking zeigt, welche Stadien diesen Erwartungen bereits gerecht werden und wo noch Nachholbedarf besteht“, so Tobias Schalyo, Corporate Engagement Manager bei PETA.

So auch bei Arminia Bielefeld: Der DSC ist nach zwölf Jahren erstmals wieder im Ranking vertreten und landet mit der Schüco-Arena auf Platz 18. Den Titel als vegan-freundlichstes Stadion 2026 sichert sich erneut der FC Schalke 04 mit der VELTINS-Arena.

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Armina Bielefeld vor Bayer 04 Leverkusen und FC Bayern München

Seit 2014 ist Arminia Bielefeld nun wieder im PETA-Ranking vertreten und steigt laut der Pressemitteilung mit dem 18. Tabellenplatz der vegan-freundlichsten Stadien ein. Die Schüco-Arena erreicht einen Ranking-Score von 29,5 Punkten und liegt damit knapp vor TSG 1899 Hoffenheim, Bayer 04 Leverkusen und FC Bayern München.

Mehr als 27.000 Fans kommen in Bielefeld unter anderem bei Mantaplatte, Schnitzel mit Salat und Brötchen und Currywurst auf ihre Kosten – jedes Gericht davon rein pflanzlich. „Ein gutes veganes Angebot gehört längst zu einer zeitgemäßen Stadiongastronomie. Jetzt sind die Vereine gefragt, pflanzliche Gerichte für alle Gäste zur Selbstverständlichkeit zu machen“, sagt Tobias Schalyo.

Für das Stadien-Ranking 2026 hat PETA ihr Bewertungssystem weiterentwickelt: Dafür befragte die Tierrechtsorganisation die Vereine der 1. und 2. Fußball-Bundesliga zum veganen Angebot und erfasste in diesem Jahr zudem die Speisen im Gästebereich. Erstmals wurde auch die Stadionkapazität berücksichtigt.

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Bewertungssystem erstmals weiterentwickelt

Die Endplatzierung basiere schlussendlich auf einem Ranking-Score, der sich aus zwei Faktoren zusammensetzt: Zu 70 Prozent floss die erreichte Gesamtpunktzahl des pflanzlichen Speisenangebots in die Bewertung ein. Die übrigen 30 Prozent ergeben sich laut der Tierschutzorganisation aus der Anzahl der erreichten Punkte pro 10.000 Stadionplätze.

Die angebotenen Speisen seien für die Bewertung zudem unterschiedlich gewichtet worden. Einfache Snacks wie Pommes frites oder Brezeln erhielten jeweils einen Punkt, höherwertige Gerichte wie vegane Burger, Hot Dogs oder Currywurst wurden mit jeweils drei Punkten bewertet. Chips, Eis, Popcorn oder Schokoriegel sowie Getränke seien nicht berücksichtigt worden, heißt es.

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