Zwischen gekonnt gezeichneten Porträts von einigen Künstlerinnen und Künstlern, die man hier in Wuppertal kennt, neben luftigen Installationen, die von der hohen Decke hängen und großflächigen Werken, die mehr als eine Wand der Alten Glaserei brauchen, sitzt ein berührtes Publikum, das ganz still den Bewegungen von Pablo Pupiro Mercado folgt. Der Schauspieler, Regisseur und bildende Künstler zeigt auf der Finissage von „One World – Kunst ohne Grenzen“ einen Tanz, der ein Ende und einen Anfang markiert, den man in Nicaragua tanzt, wenn jemand gestorben ist. Dann macht der Mensch, der geht, Platz für etwas Neues. Dieser Tanz ist eng verknüpft mit einer indigenen Weisheit: Ein Maiskorn sterben muss, damit eine neue Pflanze wachsen kann. Ein Abschied, der aber die Fortsetzung in sich trägt.