Auf dem Großen Berg herrscht aktuell eine hohe Brandgefahr. Durch die anhaltende Hitze ist die Vegetation stark ausgetrocknet. Achtlos weggeworfene Zigaretten können unter diesen Bedingungen schnell einen Brand auslösen. Auf dem gesamten Gelände gilt absolutes Rauchverbot. Auch offene Feuer und Feuerwerk sind strengstens untersagt.

Die rekultivierte Deponie hat sich längst zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Gerade in den Sommerferien nutzen viele Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, das Gelände auf eigene Faust zu erkunden. Damit das weiterhin möglich bleibt, weist die GEG als Eigentümerin darauf hin, dass die geltenden Regeln unbedingt einzuhalten sind.

Regeln einhalten – Abfall mitnehmen

Dazu gehört vor allem, dass Gäste ihren Abfall wieder mitnehmen. Auf dem Gelände gibt es bewusst keine Abfalleimer. Da vor Ort kein Personal für die regelmäßige Leerung zur Verfügung steht, müssen Besucherinnen und Besucher ihren Müll wieder mit nach Hause nehmen.

Wie groß das Problem ist, erlebt auch Detlef Lippek von der Interessengemeinschaft Künsebecker Bürger (IGKB), der regelmäßig auf dem Gelände unterwegs ist. Er kümmert sich immer wieder um den Müll, den andere zurücklassen. Nach dem vergangenen Wochenende hat er besonders viel Abfall vorgefunden. Fast-Food-Verpackungen, Getränkedosen und unzählige Zigarettenkippen musste er einsammeln.

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„Wir freuen uns sehr über die engagierten Künsebecker Bürgerinnen und Bürger, die immer ein Auge auf ihren Großen Berg haben“, sagt Sabine Lubeley, Teamleitung Unternehmenskommunikation bei der GEG. Sie war verantwortlich für die Umsetzung des geförderten Projektes „Großer Berg“, bei dem die IGKB sich von Beginn an stark eingebracht hat. „Die Mitglieder fühlen sich verantwortlich, das ist für den Ortsteil ein großer Gewinn.“

Die GEG bittet alle Besucherinnen und Besucher, sämtliche Abfälle wieder mitzunehmen und das Rauchverbot konsequent einzuhalten. Gerade angesichts der aktuellen Trockenheit ist dies besonders wichtig, um Brände zu verhindern.

Hunde an der Leine führen

Für den Besuch gelten darüber hinaus weitere Regeln: Das Gelände darf nur zu Fuß von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang und ausschließlich auf den ausgewiesenen Wegen betreten werden. Absperrungen und Zäune dürfen nicht übertreten werden. Hunde müssen an der Leine geführt und Pflanzen dürfen nicht entfernt und Wildtiere nicht gestört werden. Die Fossiliensuche und das Bewegen von Steinen sind ausschließlich an der dafür vorgesehenen Station erlaubt. Die GEG weist zudem darauf hin, dass ein Teil des Geländes kameraüberwacht ist.