Die Rapspreise zogen am Freitag ebenfalls kräftig an, weil der Ölpreis steigt, und die Hoffnungen auf eine Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus schwinden. Am Freitag steuerten die Rapskurse an der Euronext – im Gleichschritt mit dem übrigen Ölsaatenmarkt – auf den dritten Handelstag mit Gewinnen in Folge zu.
Zudem waren sich die Ölpreise in den vorangegangenen Sitzungen gestiegen und hatten dabei den gesamten Sektor der Ölsaaten mit nach oben gezogen.
Zudem sorgte die scheinbare Sackgasse bei den jüngsten Verhandlungen über die Wiederöffnung der Straße von Hormus für einen erneuten Anstieg der Ölpreise, was wiederum den gesamten Biokraftstoffsektor stärkte. Die Hoffnungen auf eine Einigung zur Wiederöffnung der Straße von Hormus erhielten einen Dämpfer, nachdem der Iran seine Absicht bekräftigt hatte, die Durchfahrt von Handelsschiffen in der Region zu kontrollieren. Berichten zufolge strebt Teheran zudem ein Durchfahrtsverbot für US-amerikanische und israelische Schiffe an.
Was die Marktfundamentaldaten betrifft, so wird der Markt für Pflanzenöle weiterhin durch die stetig wachsende Nachfrage in Südostasien sowie durch Sorgen hinsichtlich der ukrainischen Exportmöglichkeiten in den kommenden Wochen gestützt. In Europa sorgen die trockenen und heißen Bedingungen inzwischen auch für Besorgnis hinsichtlich der diesjährigen Rapsaussaat. Die Raps-Preise für November 2026 stiegen m Freitag an der Euronext um 7,0 €/t auf 533,25 €/t. Der Kontrakt für Februar 2027 legt um 6,75 €/t auf 535 €/t zu.