La dolce vita – das süße Leben. Darauf dürften sich viele Restaurantbesucher in italienischen Gaststätten freuen. Eine kulinarische Auszeit eben, Pizza, Pasta und andere Klassiker genießen. Nicht umsonst gilt die italienische Küche hierzulande als außerordentlich beliebt – und das bereits seit Jahren.

Nun hat das Falstaff-Magazin in seinem jährlichen Ranking italienische Restaurants in Düsseldorf genauer unter die Lupe genommen und mit dem „Streetfood-Guide“ ausgezeichnet. Insgesamt elf Gastronomien können sich so über einen Platz im Ranking freuen.

Dabei galt es, insgesamt 100 Punkte in drei Kategorien zu sammeln: dem Essen (maximal 60 mögliche Punkte), Service (20 Punkte) und Ambiente (ebenfalls 20 Punkte). Je höher die Wertung eines Restaurants in den einzelnen Kategorien, desto höher die Gesamtwertung im Ranking.

„Seit 2024 beweist der ‚Botschafter der neapolitanischen Pizza‘ im eigenen Lokal an der Spichernstraße, dass man Hingabe tatsächlich schmecken kann“, schreiben die Kritiker des Falstaff-Magazins über die Pizzeria in Derendorf. Dort wird vor allem neapolitanische Pizza serviert, die traditionell bei sehr heißer Temperatur nur 60 bis 90 Sekunden gebacken wird. Gäste haben bei Luciano’s die Qual der Wahl: Serviert wird Pizza Rossa (mit Tomatensoße) sowie Pizza Bianca (ohne Tomatensoße). Die Preise dafür bewegen sich zwischen elf und 17 Euro. Die Pizzeria an der Spichernstraße konnte sich im Ranking mit 94 von 100 möglichen Punkten den ersten Platz sichern – und räumt besonders in der Kategorie Service ab, wo die Falstaff-Kritiker 20 von 20 Punkten vergeben.

Auf insgesamt 39 Standorte kommt 60 seconds to napoli deutschlandweit – doch das tut der Qualität keinen Abbruch, wie die Platzierung im Falstaff-Ranking zeigt. Dort kommt das 60 seconds to napoli auf den zweiten Platz und erhält insgesamt 93 von 100 Punkten. „39 Standorte, eine Formel: 72 Stunden Teigruhe, 60 Sekunden, 485 Grad. Klassiker wie die Margherita oder Parma pimpt man am besten mit cremiger Burrata“, schreiben die Kritiker. Auch hier wird neapolitanische Pizza serviert – Pasta sucht man auf der Speisekarte vergebens. Neben den Klassikern bietet die Restaurantkette auch sogenannte Pizza-Bowls, zudem wechselnde saisonale Pizzen, aktuell etwa die Pizza „Beef Bulgogi“, die mit koreanischem Pulled Beef und einer speziellen Soße getoppt ist.

Ebenfalls den zweiten Platz – wie schon im Vorjahr – belegt das italienische Restaurant „Da Giacomo“ in Gerresheim. Die Speisekarte kann sich sehen lassen, beinhaltet sie zwar wenige, aber dafür qualitativ gute Gerichte – nur Pizzen sind nicht darunter. Dafür können Liebhaber von Fleisch und Fisch und sowieso von Pasta bei Da Giacomo auf ihre Kosten kommen. Das Familienrestaurant bietet zudem immer wieder wechselnde Gerichte. Die Kritiker des Falstaff-Magazins lobten übrigens besonders die Location am Neusser Tor in Gerresheim. „Seit 1998 am idyllischen Gerresheimer Rathausplatz – und noch immer einer der schönsten Sommergärten der Stadt“. Insgesamt konnte sich das Restaurant 93 Punkte sichern – einen weniger als im vergangenen Jahr, dennoch ganz vorne mit dabei.

Den dritten zweiten Platz belegt erneut ein Restaurant mit Fokus auf neapolitanischer Küche: das thewaytonapoli. Insgesamt vergibt das Falstaff-Magazin hier 93 von 100 Punkten und schreibt: „Pizzeria Napoletana mit umfangreicher Karte: Antipasti, hausgemachte Pasta, Pizza-Klassiker und außergewöhnlichere Variationen. Die weißen Pizzen sind so köstlich wie gehaltvoll.“ Damit liegt das Restaurant an der Grafenberger Allee erneut weit vorne – im vergangenen Jahr landete thewaytonapoli ebenfalls auf dem dritten Platz.

Das nächste ausgezeichnete Restaurant befindet sich an der Liefergasse in der Altstadt. Die „Amuni Wein- und Käsebar“ hat insgesamt 92 von 100 Punkten bekommen und liegt damit auf dem vierten Rang – im Vergleich zum vergangenen Jahr rutscht das Amuni damit um einen Rang ab. Im Angebot sind – wie der Name vermuten lässt – verschiedene Käse und Wurstwaren, aber auch Pinsen. Die Pinsa ist eine bekömmliche Alternative zur Pizza (dank Sauerteig) und erfreut sich auch hierzulande größerer Beliebtheit. „Wein, Käse und Salumi: Dieses unschlagbare Trio lädt zum Seele-Baumeln und Bäuchlein-Streicheln ein“, schreiben die Falstaff-Kritiker über das Restaurant.

Den fünften Platz belegt – wie bereits im vergangenen Jahr – das Restaurant Da Noi an der Graf-Adolf-Straße. Die Speisekarte ist üppig und bietet von Pizzen und Pasta über Fleischgerichte und Fischgerichte allerlei. Zudem gibt es eine größere Auswahl vegetarischer Gerichte. Das Falstaff-Magazin schreibt dazu: „Seit 20 Jahren eine feste Düsseldorfer Adresse für authentische italienische Küche. Die Pizza kommt aus dem Holzofen, gebacken von neapolitanischen Pizzabäckern – knusprig, dünn, mit guten Zutaten belegt. Bruschetta, Pasta und Tiramisu schmecken ebenfalls.“ In diesem Jahr vergaben die Falstaff-Kritiker insgesamt 91 Punkte an das Da Noi, einen weniger als im vergangenen Jahr.

„Winzige Pizzeria in Oberbilk, bei der alles auf das Produkt ausgerichtet ist: ein Gemeinschaftstisch, Pappteller, kein Chichi. Der Teig mit charakteristischer Leopardenbräunung – luftig, knusprig, nicht zu weich – macht auch schlichte Beläge zu etwas Besonderem.“ Das schreiben die Kritiker über die Pizzeria, die im Guide auf dem sechsten Platz landet. Insgesamt konnte sich die Pizzeria 91 von 100 Punkten sichern und liegt somit auf dem sechsten Platz im Ranking.

Ebenfalls mit 91 von 100 Punkten ausgezeichnet wurde das Zerogradi an der Wielandstraße in Pempelfort. Dort werden insbesondere „das originelle Mobiliar ebenso wie die Pizzen abseits der Norm“ gelobt. Das kleine Lokal habe viel Charakter, heißt es weiter – und sticht mit seinen Pizzen heraus. „Statt Margherita Napoli-Style werden hier knusprig dünne Pinsen aus 120 Gramm Teig serviert: Pinsa ‚Luftmatratze‘ ist mit Birne und Schafskäse belegt“, schreiben die Kritiker. Ein Alleinstellungsmerkmal – das für den geteilten sechsten Platz reicht.

Schon wieder neapolitanische Pizza – dieses Mal an der Sommersstraße in Derendorf. „Neben dem eklektischen Interieur wirken die Pizzen fast schon klassisch. ‚The Goat‘ heißt Ziegenkäse meets Feigen, die ‚John Gotti‘ kommt mit Mozzarella di Bufala, Mortadella, Pistazien und Pistaziencreme“, schreiben die Kritiker. Insgesamt konnte sich die Pizzeria 90 von 100 Punkten sichern und landet somit auf Platz sieben. Im Vergleich zum letzten Jahr büßt die Pizzeria aber ganz schön ein – seinerzeit kam der Laden auf 95 Punkte und belegte den ersten Platz im Ranking.

Die Principale Pizzabar an der Lindenstraße in Flingern erhält 89 von 100 möglichen Punkten – und landet somit auf dem achten Platz. „Flingeraner Pizzeria mit Dolce-Vita-Flair und Stammgastklientel. Die Pizzen kommen kross und dünn statt neapolitanisch-fluffig. Reservierung und ein paar Antipasti vorweg empfohlen. Bei warmen Temperaturen isst es sich auf den Terrassenplätzen besonders schön.“ Das schreiben die Kritiker über die Pizzabar – die sich im Vergleich zum letzten Jahr um einen Punkt verbessert hat.

Die traditionsreiche Trattoria an der Luegallee in Oberkassel schafft es mit 88 von 100 Punkten auf den neunten Platz im Ranking. Gelobt werden im Carissima besonders „neapolitanische Pizza, Pasta und das italienische Flair“. Weiter heißt es: „Die Trüffel-Taglierini im Parmesankorb ergänzen die Pizzakarte. Schöne Terrasse, lieber vor Ort essen, als liefern lassen!“