Marode DDR-Brücken
Stand: 11.08.2026 08:57 Uhr

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Die teilweise gesperrte Brücke im Zuge der Budapester Straße in Dresden wird seit dem späten Montagabend einem Belastungstest unterzogen. Nach ersten Einschätzungen von Experten der TU Dresden verlief der Test bislang ohne Auffälligkeiten. Er soll in der kommenden Nacht fortgesetzt werden.
Hintergrund der aufwendigen Untersuchung in der Nähe des Hauptbahnhofs seien anhaltende Schäden an den Spanndrähten des Bauwerks, hieß es im Vorfeld aus der Stadtverwaltung. Dresdens Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn (Bündnis 90/Grüne) führte als ähnlichen Fall die Elbbrücke in Bad Schandau an. Auf dem vorübergehend gesperrten Bauwerk dürfen nach den Tests wieder Fahrzeuge rollen.
Video:
Alarm an Dresdner Brücke – Stadt muss dringend handeln (2 Min)
Test kostet knapp eine Million Euro
Wie Kühn sagte, braucht es belastbare Ergebnisse, um sicher zu gehen, ob Kraftfahrzeuge, kleiner Lieferverkehr und Busse der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) auf der Brücke fahren können. Bei dem Test fahren vier Schwerlastfahrzeuge kontrolliert über die Brücke, während Sensoren Verformungen und mögliche neue Schäden erfassen. Die Kosten liegen bei rund 900.000 Euro.
Den Angaben nach sind die Ammonstraße und die Brücke Budapester Straße einschließlich des derzeit noch befahrbaren Bereichs für alle Verkehrsteilnehmer während der Arbeiten am 10., 11. und 12. August jeweils zwischen 18 Uhr und 6 Uhr vollgesperrt. Die DVB-Busse würden umgeleitet.

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MDR (phb/wim/lam)