In Franken
Nach Brückenschäden: Weitere Bahnsperre auf Strecke nach Nürnberg
Aktualisiert am 12.08.2026 – 09:39 UhrLesedauer: 1 Min.
Regionalzug am Bahnhof Pegnitz (Archivbild): Für eine Woche gibt es weitere Einschränkungen. (Quelle: IMAGO/Andreas Beil/imago)
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Vom 31. August bis 6. September 2026 enden Züge in Pegnitz statt in Neuhaus. Ersatzverkehr und Umwege dürften Pendler zusätzlich belasten.
Die Schäden an Brücken im Pegnitztal schränken den Bahnverkehr bereits seit Monaten ein. Jetzt entfallen für eine Woche weitere Bahnhalte aus. Vom 31. August bis 6. September 2026 enden Züge aus dem Norden bereits in Pegnitz statt in Neuhaus. Grund sind zusätzliche Sanierungen in Pegnitz.
Zwischen Pegnitz und Neuhaus fahren Pendelbusse. Sie schließen an den Bussen zwischen Neuhaus und Hersbruch rechts der Pegnitz an.
Laut DB Regio verkehren zudem stündlich Expressbusse zwischen Pegnitz beziehungsweise Neuhaus und Nürnberg. Sie fahren ohne Zwischenhalte.
Bahnstrecke noch bis Mitte September gesperrt
Hintergrund ist eine länger andauernde Sperrung der Bahnstrecke zwischen Hersbruck und Neuhaus im Pegnitztal. DB InfraGo teilte mit, die Strecke bleibe bis zum 14. September 2026 gesperrt. Als Grund nannte das Unternehmen technische Überprüfungen und Schäden an mehreren Brücken.
Von Norden kommend enden aktuell die Züge der Linien RE 30, RE 32 und RE 38 in Neuhaus. Die Verbindungen bis Nürnberg entfallen. Die RB 30 endet von Nürnberg kommend in Hersbruck. Die Linie RE 31 wird über Marktredwitz umgeleitet und fährt im Zwei- bis Drei-Stunden-Takt zwischen Hof und Nürnberg.
Für Reisende ist ein Ersatzverkehr eingerichtet. Zwischen Neuhaus und Hersbruck fahren stündlich Busse mit allen Unterwegshalten. Zudem gibt es Expressbusse ohne Zwischenhalt zwischen Bayreuth und Nürnberg. Informationen zu Verbindungen stehen auf bahn.de und im DB Navigator.
