Munition im Gepäck
Flughafen Köln/Bonn: Tattoo-Vorlage bringt Strafanzeige
12.08.2026 – 12:32 UhrLesedauer: 1 Min.
Beamte der Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn (Symbolbild): Beamten fanden im Hangepäck einer Frau Munition. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt/imago)
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Eine Tätowiererin wollte am Flughafen Köln/Bonn mit einer ungewöhnlichen Tattoo-Vorlage reisen. Die Bundespolizei entdeckte dabei echte Munition in ihrem Handgepäck.
Als Vorlage für ein Tattoo taugt vieles: Fotos, Zeichnungen oder vielleicht ein Bild auf dem Smartphone. Eine 26-Jährige hatte am Flughafen Köln/Bonn allerdings eine deutlich ungewöhnlichere Variante dabei – zwei echte Patronen.
Bei der Luftsicherheitskontrolle entdeckten Mitarbeiter die Munition im Handgepäck der Belgierin. Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, handelte es sich um zwei Patronen der Kaliber 9 Millimeter und 357 Magnum.
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Die Erklärung der Frau: Sie arbeite als Tätowiererin und habe die Patronen von einem Kunden bekommen. Sie sollten ihr demnach als Vorlage für ein Tattoo-Motiv dienen.
Munition im Gepäck: Strafverfahren eingeleitet
Das Problem: Für die Munition hätte die 26-Jährige eine entsprechende waffenrechtliche Erlaubnis benötigt. Eine solche konnte sie den Beamten nach Angaben der Bundespolizei nicht vorlegen. Wem die Patronen ursprünglich gehörten, verriet sie ebenfalls nicht.
Die Bundespolizei stellte die beiden Patronen sicher und leitete ein Strafverfahren gegen die Reisende ein. Ganz beenden musste die Frau ihre Reisepläne allerdings nicht: Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte sie weiterreisen.
Eine Gefahr für die Luftsicherheit habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, betonte die Bundespolizei. Sie nahm den Fund zugleich zum Anlass, Reisende daran zu erinnern, sich vor dem Abflug genau darüber zu informieren, welche Gegenstände im Gepäck erlaubt sind. Für Waffen und Munition gelten besonders strenge Vorschriften.
