Ernst Feldbusch starb 2003
Aktualisiert am 12.08.2026, 15:13 Uhr

Der Vater von Verona Pooth starb 2003. (Archivbild)
© Getty Images/Gerald Matzka
Verona Pooth hat sich in einem Podcast an ihren Vater Ernst Feldbusch erinnert, der 2003 verstarb. Er konnte keinen seiner Enkel mehr kennenlernen. Die Unternehmerin fand ihren ganz eigenen Weg, damit umzugehen.
Verona Pooth hat offen über ihren verstorbenen Vater Ernst Feldbusch gesprochen. Dieser starb 2003, als die heute 58-Jährige im sechsten Monat mit ihrem Sohn Diego schwanger war, sagte sie im „BILD“-Podcast „My Way“. „Er hat Diego also nicht mal kennengelernt. Natürlich auch nicht Rocco“, so Pooth.
An ihren Vater bewahrt die Moderatorin und Unternehmerin warme Erinnerungen. „Mein Vater war so ein bisschen wie Harald Schmidt. Der hatte einen super guten Humor.“ Ihr Vater habe sie stets „Veroni“ genannt und sei ein „super angenehmer Papi“ gewesen. Auch mit Ehemann Franjo habe sich Ernst Feldbusch „super verstanden“ – wenngleich die gemeinsame Zeit begrenzt gewesen sei.
Nur das Ultraschallbild blieb als Erinnerung
Der Tod ihres Vaters während der Schwangerschaft traf Pooth zunächst schwer. Doch mit der Zeit habe sie einen tröstlichen Gedanken entwickelt, wie sie schilderte: Es wäre für ihren Vater möglicherweise noch schmerzvoller gewesen, den Enkel ein oder zwei Jahre kennenzulernen und dann ins Krankenhaus zu müssen. „Er war so kinderlieb“, erinnerte sich die zweifache Mutter.
Ernst Feldbusch habe zumindest noch das Ultraschallbild von Diego gesehen. „Schön wäre es gewesen, wenn er ihn vielleicht zehn Jahre gekannt hätte“, räumte Pooth ein, fügte jedoch hinzu: „Die Dinge sind, wie sie sind. Irgendwo muss man das akzeptieren.“
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Verona Pooth: „Wir sind auf Wolke sieben verabredet“
Bemerkenswert offen geht Pooth auch mit ihren Söhnen Diego (22) und Rocco (14) mit dem Thema Sterblichkeit um. Bereits als Rocco neun Jahre alt gewesen sei, habe sie ihm gesagt, dass auch sie eines Tages sterben müsse. Sie sage immer zu ihren Söhnen: „Wir sind auf Wolke sieben verabredet.“ Der jüngere Sohn habe als kleines Kind erwidert: „Du musst einen Bademantelgürtel mitnehmen, dann guckt er unten aus der Wolke raus.“
Auf die Frage, wer zuerst sterben werde, habe Pooth ihrem Sohn geantwortet: „Im Himmel gibt es keine Uhr, das ist ein Wimpernaufschlag – auch wenn du noch hundert Jahre länger lebst, als ich.“ Angst vor dem Tod habe sie nicht, betonte die 58-Jährige. „Das ist der Deal mit dem Leben. Du kannst nur leben, wenn du auch stirbst.“ Traurig sei es lediglich, wenn jemand zu früh gehe oder auf eine schmerzhafte Weise, sagte Pooth. (red)
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