Insider: Kein Betrieb an Getreideterminal in Noworossijsk nach Angriff
Der Betrieb des Getreideterminals im russischen Hafen Noworossijsk ist Insidern zufolge aufgrund ukrainischer Drohnenangriffe in der Nacht eingestellt worden. Die Demetra Holding, die Eigentümerin des Terminals am Schwarzen Meer ist, bestätigt, dass das Terminal bei dem Angriff beschädigt wurde. „Der Terminalbetrieb wurde eingestellt, und die Schadensbewertung ist im Gange“, sagt der Insider, der anonym bleiben wollte. Ein Sprecher der Demetra Holding erklärt lediglich, dass das Terminal einen nicht näher spezifizierten Schaden erlitten habe, und lehnt weitere Kommentare ab.
Ukraine stoppt wohl auf US-Bitte Angriffe auf Tanker
Die Ukraine hat einem Medienbericht zufolge auf Bitten der USA ihre Angriffe auf Öltanker eingestellt, die den russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk nutzen. Ende Juli habe US-Vizepräsident JD Vance die Regierung in Kiew darum gebeten, berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf Regierungskreise in Kiew.
Die US-Regierung sei besorgt darüber gewesen, dass die Ukraine durch den Beschuss die Ölmärkte weiter destabilisiere und US-Firmen schädige. Die Angriffe hatten Tankern gegolten, die über ein Terminal des Caspian Pipeline Consortiums (CPC) im Hafen Noworossijsk Rohöl aus Kasachstan an Bord nehmen. Die Nachrichtenagentur Reuters kann den Bericht zunächst nicht bestätigen.
Ukraine greift russischen Schwarzmeerhafen an – Kind stirbt
Die Ukraine hat die russische Hafenstadt Noworossijsk und auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim mit Drohnen angegriffen. Das berichtet „Kyiv Independent“ unter Berufung auf unabhängige Beobachterkanäle und russische Staatsmedien. Demnach wurden bei dem Angriff in Noworossijsk sechs Wohnhäuser, ein Geschäftsgebäude und eine Baustelle getroffen. Ein Kind sei getötet, zwei weitere Menschen verletzt worden, teilt Bürgermeister Andrej Krawtschenko auf Telegram mit.
Auch ein Getreidespeicher und ein landwirtschaftlicher Schifffahrtskomplex sollen getroffen worden sein. Noworossijsk liegt am Schwarzen Meer und beherbergt einen Marinestützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte.
Auf der Krim soll es Augenzeugen zufolge mehrere Explosionen in der Nähe des Kraftwerks Balaklawa bei Sewastopol und einen Drohnenangriff nahe der Krimbrücke gegeben haben. Unabhängig überprüfen lassen sich die Berichte derzeit nicht.
