Stand: 12.08.2026 21:10 Uhr
Die Sonnenfinsternis konnte man in Hamburg ganz deutlich um kurz nach 20 Uhr beobachten. Weil es nur eine partielle Sonnfinsternis gab, wurde es nicht komplett dunkel.
Immerhin rund 85 Prozent der Sonnenscheibe waren in Hamburg aber verdeckt, abends gegen kurz nach 20 Uhr, als der Mond sich am weitesten zwischen Sonne und Erde schob. Die Sonne war dann nur noch als schmale Sichel am Himmel zu sehen.
Sonnenfinsternis und Perseiden
Bei einer Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond vor die Sonne und verdeckt einen Teil von ihr. Weil es nur eine partielle Sonnfinsternis gab, wurde es nicht komplett dunkel. Laut Planetarium wurde die Sonne aber zu etwa 85 Prozent verdeckt. Die Finsternis begann in Hamburg gegen 19.10 Uhr und endete gegen etwa 21 Uhr. Um 20.07 Uhr war die maximale Sonnenfinsternis erreicht. Auch nächtliche Sternschnuppen, die Perseiden, sollen am 12. August in ganz Norddeutschland nachts zu sehen sein.
Lange Nacht der Astronomie im Planetarium
Das Hamburger Planetarium veranstaltete am Mittwoch eine Lange Nacht der Astronomie. Dabei gab es schon tagsüber Vorträge für Kinder und Erwachsene. Abends wurde im Planetarium ab 19.45 Uhr die Sonnenfinsternis live aus Spanien übertragen. Dort gab es sogar eine vollständige Sonnenfinsternis zu sehen. Die Angebote des Planeteriums sind kostenpflichtig.
Video:
Sonnenfinsternis: Planetarium im Hamburger Stadtpark (2 Min)
Gute Aussichtspunkte in Hamburg
In Hamburg haben sich insbesondere diese Aussichtspunkte für die Betrachtung des Himmels geeignet:
- Altonaer Balkon: Der beliebte Aussichtspunkt eignet sich auch, um eine Sonnenfinsternis zu sehen.
- Dockland-Gebäude: Die öffentliche Terrasse des Dockland-Bürogebäudes ist 25 Meter hoch und bietet einen guten Ausblick.
- Stintfang: Bei Schiffsspottern beliebt und auch für die Himmelsbeobachtung geeignet ist der Stinfang über den Landungsbrücken.
- Strandhöft in der Hafencity: Der kleine Aussichtspunkt bietet einen guten Blick Richtung Westen, dort wo die Sonne untergeht. Auch der Himmelsberg Baakenhafen eignet sich zum Gucken.
- Bunker St. Pauli: Der begrünte Bunker in St. Pauli bietet einen 360-Grad-Blick über die Stadt. Die Terrasse ist bis 21 Uhr geöffnet.
- Müllberg in Hummelbsüttel: In Hamburgs Norden liegt dieser 80 Meter hohe Berg, der eine gute Aussicht bietet.
- Nachtmichel: Die Aussichtsplattform der Hauptkirche St. Michaelis ist abends geöffnet, der Besuch kostet 12,90 Euro für Erwachsene.
Sonnenfinsternis nur mit Augenschutz ansehen
Wer sich die Sonnenfinsternis ansehen wollte, sollte das laut Planetarium nur mit von Sonnenfiltern geschützten Teleskopen oder neuen, speziellen Sonnenfinsternis-Brillen tun. Ansonsten könnte das den Augen schaden. Normale Sonnenbrillen schützen nicht ausreichend vor der extremen Strahlung. Detaillierte Informationen zum Schutz der Augen bei einer Sonnenfinsternis gibt es auf der Internetseite des Bundesamts für Strahlenschutz. Die bislang letzte partielle Sonnenfinsternis hatte es im März 2025 gegeben.

Am Mittwochabend fand am Himmel eine partielle Sonnenfinsternis statt. Tausende Norddeutsche verfolgten das seltene Schauspiel live.

Dort wo der Kernschatten des Mondes hinfällt, gibt es eine totale Sonnenfinsternis – zum Beispiel in Teilen Islands und Spaniens.

In Norddeutschland wird der Mond die Sonne nur zu rund 85 Prozent verdecken. Wer das Spektakel verfolgen will, sollte eine Schutzbrille tragen.

Derzeit zeigen sich wieder die Sternschnuppen am Nachthimmel. Höhepunkt der Perseiden ist die Nacht zu Donnerstag.

Im April 1930 eröffnete das Planetarium im Hamburger Stadtpark. Sein Zuhause fand es in einem ehemaligen Wasserturm.