Berlin ist damit das letzte Bundesland, das die Bezahlkarte einführt. Vorausgegangen war ein Konflikt zwischen der CDU und der SPD-geführten Senatsverwaltung für Soziales darüber, wie die Karte genau ausgestaltet wird.
Befürworter wollen mit der Bezahlkarte Überweisungen ins Ausland unterbinden und verhindern, dass staatliche Gelder an Schlepper fließen. Außerdem soll die Bezahlkarte Deutschland als Zielland für Migration unattraktiver machen.
Gegner kritisieren, dass die Bezahlkarte die Freiheiten der Geflüchteten einschränkt und die Integration erschwert. Sie führen an, dass auf Flohmärkte aber auch bei Klassenausflügen der Kinder oft nur mit Bargeld gezahlt werden könne. Damit erschwere die Bezahlkarte die Integration.