„Absolut inakzeptabel“: Putin verärgert Japan mit provokanter Reise

Putin besucht eine Pazifik-Insel und provoziert Japan. Im Hintergrund schwelt der Streit um Tokios neue Sicherheitsstrategie, die nicht nur Russland verärgert. Lesen Sie den ganzen Artikel.

Kaum Opfer aus Tschetschenien: So trickst Kadyrow bei der Unterstützung für Putins Krieg

Kadyrow preist seine Unterstützung für Putins Krieg in der Ukraine. Zahlen belegen anderes. Die Zurückhaltung liegt wohl an Tschetscheniens blutiger Geschichte. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Exporte aus Ukraine brechen ein: Putins Manöver lässt Weizenpreise in die Höhe schießen

Putin nimmt die ukrainischen Getreidehäfen unter Beschuss, Kiew reagiert. Das lässt weltweit die Lebensmittelpreise steigen – wohl auch in Deutschland. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Juli war tödlichster Monat für Zivilisten in der Ukraine seit Jahren

Im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind nach Angaben von Beobachtern der Vereinten Nationen im Juli so viele Zivilisten ums Leben gekommen wie seit Jahren nicht mehr in einem Monat. Es seien mindestens 437 Menschen in der Ukraine getötet und 2.610 weitere Zivilisten verletzt worden, gab die UN-Menschenrechtsbeobachtermission bekannt. Das sei im Vergleich zum Juni ein Anstieg um 30 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli sogar eine Erhöhung um 70 Prozent. „Die Zahl der Getöteten ist die höchste, die seit Mai 2022 erfasst wurde“, teilte die Mission mit.

Die tatsächliche Zahl der Opfer sei wahrscheinlich höher, hieß es. Die Überprüfung von Todesmeldungen dauere an. In diesem Jahr habe sich die Zahl der Opfer von Monat zu Monat erhöht. Dabei habe es die ukrainische Hauptstadt Kiew im Juli besonders hart getroffen. Demnach wurden dort 54 Menschen getötet und mehr als 200 weitere verletzt.

imago images 0863026114Vergrößern des BildesRettungskräfte sind nach einem Angriff am 30. Juli in Kiew zur Stelle. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/Kyrylo Chubotin/imago)

Grund sei die Eskalation der Gewalt durch die massiven russischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Marschflugkörpern, hieß es. Aber auch Drohnenschläge und Gleitbomben seien weiter eine große Gefahr für die Menschen. Die Ukraine beklagt seit Monaten, sich vor den intensivierten russischen Angriffen mit ballistischen Raketen nicht ausreichend schützen zu können, weil es an Raketen für das effektive Abwehrsystem vom Typ Patriot fehle.

Krim: Russischer Offizier bei Anschlag in Sewastopol getötet

In der auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim gelegenen Hafenstadt Sewastopol wurde ein russischer Offizier bei einem Anschlag getötet. Eine Frau sei wegen des Verdachts festgenommen worden, die Tat im Auftrag des ukrainischen Geheimdienstes verübt zu haben, teilte Gouverneur Michail Raswoschajew mit.

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