Dringende Warnung der Polizei

Falsche Handwerker stehlen Schmuck und Bargeld

14.08.2026 – 08:54 UhrLesedauer: 2 Min.

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Handwerker an der Haustür (Symbolbild): In Mittelfranken häufen sich Betrugsfälle. (Quelle: Markus van Offern (mvo) via www.imago-images.de/imago)

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Männer geben sich in Mittelfranken als Stadtwerker oder Handwerker aus, um in Wohnungen zu gelangen. Eine Bewohnerin entdeckt einen der Täter erst im Schlafzimmer.

Das Polizeipräsidium Mittelfranken warnt vor falschen Handwerkern an der Haustür. Nach Angaben der Behörde sollen Unbekannte in Gunzenhausen, Ansbach und Nürnberg versucht haben, unter einem Vorwand in Wohnungen zu gelangen. In zwei Fällen hätten sie Schmuck beziehungsweise Bargeld gestohlen. Das geht aus einer Mitteilung auf bayern.de hervor.

Bewohnerin entdeckt Mann im Schlafzimmer

Am 12. August sollen zwei Männer an einer Wohnung in der Waldstraße in Gunzenhausen geklingelt haben. Sie hätten behauptet, Zählerstände ablesen zu müssen. Während einer die Bewohnerin abgelenkt habe, sei der andere ins Schlafzimmer geschlichen und habe Schmuckschatullen durchsucht.

Beide Männer seien anschließend mit Schmuck in bislang unbekanntem Wert geflüchtet. Die Polizei beschreibt sie als etwa 25 bis 35 Jahre alt, mit lockigen schwarzen Haaren und osteuropäischem Erscheinungsbild. Zur Beschreibung gehören außerdem ein schwarzes T-Shirt und eine gelbe Weste.

Bereits am Vortag sollen sich zwei Männer bei einer 69-Jährigen in Ansbach als Stadtwerkmitarbeiter ausgegeben haben. Die Frau habe sie hereingelassen, anschließend jedoch keinen Diebstahl festgestellt.

Im Nürnberger Osten habe sich am 12. August ein Unbekannter als Handwerker ausgegeben. Während er sich rund zehn Minuten im Bad aufgehalten habe, soll ein zweiter Mann unbemerkt die Wohnung betreten und einen größeren Geldbetrag gestohlen haben.

Polizei rät zu besonderer Vorsicht

Unbekannte sollten nur bei vorgelegtem Sperrriegel an die Wohnungstür gelassen werden. Handwerker und Versorger sollten ausschließlich eingelassen werden, wenn sie bestellt oder von der Hausverwaltung angekündigt wurden.

Bei Zweifeln rät die Polizei, Ausweise genau zu prüfen und die zuständige Stelle über eine selbst herausgesuchte Telefonnummer anzurufen. Verdächtige Beobachtungen sollten sofort gemeldet werden. Auch ältere Angehörige und Bekannte sollten vor der Masche gewarnt werden.