Ein aufmerksamer Anrufer hat offenbar am Donnerstag, 13. August, einen größeren Brand in der Kaiserstraße verhindert. Am Nachmittag wurden der Feuerwehr telefonisch Rauch und entsprechender Geruch im Gründerzeitviertel gemeldet. Als die Einsatzkräfte an dem Haus an der Kaiserstraße eintrafen, fanden sie auf der Dachterrasse eines Gebäudes einen brennenden Blumenkübel. Es bestand die Gefahr, dass sich das Feuer auf die Hausfassade ausdehnen würde.
Ein Mitarbeiter einer angrenzenden Arztpraxis hatte bereits erste Löschversuche unternommen. Die Einsatzkräfte nutzten eine Drehleiter, um eine Schlauchleitung auf das Flachdach zu führen, und löschten den Brand. Vorsorglich öffnete die Feuerwehr einen Teil der Fassade, um versteckte Glutnester abzulöschen. Am Gebäude entstand ein minimaler Sachschaden, es ist aber weiterhin nutzbar. Die Kaiserstraße war während des Einsatzes komplett gesperrt. Was as Feuer ausgelöst hatte, ist noch unklar.
Im Einsatz waren der Löschzug der Feuer- und Rettungswache I (Neuwerk), ein Löschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache II (Holt), ein Rettungswagen, ein Notarzt sowie der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr.