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Lucia und Jason in GTA 6 mit Vice City Shirts
Rockstar könnte die Gewinnschwelle auch ohne Rekordverkäufe von GTA 6 am Veröffentlichungstag erreichen. Ein Analyst rechnet bis zum Release mit 25 Millionen verkauften Exemplaren allein durch Vorbestellungen. Begünstigt durch die Beliebtheit der rund teuren Ultimate Edition würden diese Käufe einen Umsatz von 2 Milliarden Dollar erzielen.
Die meisten Studios sind auf starke Verkäufe nach der Veröffentlichung angewiesen, um ihre Umsatzziele zu erreichen. Rockstar Games befindet sich jedoch in der außergewöhnlichen Lage, dass bereits die Vorbestellungen von GTA 6 die Produktions- und Entwicklungskosten decken könnten. Karl Kontus, Senior Vice President von Sensor Tower Video Game Insights, rechnet damit, dass das Spiel sein kolportiertes Budget von 2 Milliarden US-Dollar bis zum Erscheinungstermin vollständig einspielt.
Starker Auftakt
Take-Two-Interactive-CEO Strauss Zelnick hat die Verkaufszahlen kürzlich als „beispiellos und erstaunlich“ bezeichnet, jedoch keinen konkreten Umsatz genannt. Sensor Tower betreibt allerdings einen Tracker, der die Verkaufsentwicklung des Spiels schätzt. Demnach sind bislang 4,3 Millionen Exemplare für Xbox und PS5 verkauft worden. Der Umsatz soll bei 421 Millionen Dollar liegen.
Gegenüber GamesIndustry.biz hat Kontus erklärt, dass bei GTA 6 ein ungewöhnlich großer Anteil der Vorbestellungen frühzeitig erfolgen könnte. Dadurch könnte sich das Verkaufstempo später etwas abschwächen, sodass statt 40 Millionen nur 25 Millionen Vorbestellungen erreicht werden. Die höchsten Verkaufszahlen werden dennoch in der Woche vor der Veröffentlichung von GTA 6 erwartet.
Zelnick hat außerdem bestätigt, dass die Ultimate Edition beliebter ist als die Standard Edition. Die PS5-Version von letzterer ist für 79 Euro bei Amazon bestellbar. Nach Einschätzung von Sensor Tower haben sich 89 Prozent der Käufer für die teurere Version mit Bonusinhalten entschieden. Selbst wenn spätere Käufe von Gelegenheitsspielern dieses Verhältnis verändern, dürften die zusätzlichen Einnahmen dem Studio die Rechtfertigung der enormen Investitionen erleichtern.
Rockstar hat bislang nicht bekannt gegeben, wie viel Geld vor der Veröffentlichung von GTA 6 investiert worden ist. Die meisten Analysten schätzen die Entwicklungskosten jedoch auf rund 1 bis 1,5 Milliarden Dollar. Zusammen mit weiteren Ausgaben, etwa für das Marketing, könnten sich die Gesamtkosten auf mehr als 2 Milliarden Dollar belaufen. Damit wäre GTA 6 mit großem Abstand das teuerste Projekt in der Geschichte der Spielebranche.
Warum das neue GTA so teuer ist
Erste Arbeiten sollen bereits vor zwölf Jahren begonnen haben, lange Entwicklungszeiten lassen die Kosten entsprechend steigen. Gleichzeitig werden eine filmische Inszenierung auf Blockbuster-Niveau und eine wegweisende Grafik erwartet. Frühere Leaks deuteten zudem auf eine ausgesprochen detaillierte Open-World-Karte und ein KI-gesteuertes Verhalten der NPCs hin.
Dank der finanziellen Absicherung durch die Vorbestellungen von GTA 6 kann sich Rockstar nun auf neue Modi und Inhalte konzentrieren. Im Mittelpunkt dürfte vor allem der Nachfolger von GTA Online stehen. Dieser erscheint möglicherweise jedoch später, als manche Fans erwarten.
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I became interested in technology at a young age and enjoyed discovering the latest innovations. While earning college degrees in publishing, I created several PC hardware and gaming websites. My passion has always been to guide readers on what products can truly improve their lives. After many years as a Tech Writer for Game Rant, I’m anxious to share my knowledge with a new audience at Notebookcheck.
Übersetzer: Enrico Frahn – Senior Tech Writer – 9331 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021
Der Technik-Virus hat mich schon in jungen Jahren befallen, als ich zu Pentium II Zeiten meine ersten Schritte im PC-Bereich wagte. Seither gehören für mich das Modden, Übertakten und die akribische Pflege meiner Hardware einfach dazu. Während meiner Studienzeit entwickelte ich zudem ein spezielles Interesse an mobilen Technologien, die den stressigen Studienalltag erheblich erleichtern können. Nachdem ich bei einer Tätigkeit im Marketing meine Liebe für das Kreieren von Webinhalten gefunden habe, begebe ich mich nun als Redakteur bei Notebookcheck auf die Suche nach den spannendsten Themen aus der faszinierenden Welt der Technik. Außerhalb des Büros hege ich eine besondere Leidenschaft für den Motorsport und das Mountainbiking.

