Zur neuen Saison gab es mehrere Veränderungen bei der Fortuna. Die Mannschaft wurde komplett umgebaut, außerdem trifft das Team auf neue Gegner. Der Abstieg aus der Zweiten Liga wirkt sich zudem darauf aus, wo die Drittliga-Spiele der Rheinländer übertragen werden. Statt bei „Sky“ müssen die Düsseldorfer Anhänger in dieser Saison bei „Magentasport“ einschalten, um die Ligaspiele ihres Lieblingsklubs zu verfolgen – allerdings nicht für alle Partien.
In der dritthöchsten deutschen Spielklasse sind insgesamt 380 Begegnungen live und auf Abruf über Magentasport zu sehen. Allein 312 davon überträgt der Sender exklusiv. Die übrigen 68 Begegnungen können Fans auch im frei empfangbaren Fernsehen in den Dritten Programmen der ARD verfolgen. Dazu zählt auch der Westdeutsche Rundfunk (WDR), der an diesem Samstag das Duell zwischen Fortuna Köln und Alemannia Aachen überträgt (ab 14 Uhr). Am selben Tag ist zudem die Partie zwischen Preußen Münster und dem FC Ingolstadt beim Bayerischen Rundfunk (BR) zu sehen.
Dass die ARD und die Landesrundfunkanstalten das Recht haben, zwei Livespiele pro Woche auszustrahlen, geht aus dem Medienrechte-Vertrag hervor. Außerdem passt der WDR sein Programm wegen der hohen Dichte an Vereinen aus Nordrhein-Westfalen an. „Aus NRW spielen in dieser Saison acht Vereine in der Dritten Liga, so viele wie noch nie. Auch deswegen hat der WDR sich dazu entschieden, seine Live-Berichterstattung deutlich auszuweiten und jedes Spiel der NRW-Vereine im Audio-Livestream oder im Video-Livestream/im WDR Fernsehen zu übertragen“, schreibt der WDR auf Nachfrage unserer Redaktion.
Bei der Auswahl der Spiele, die im Fernsehen ausgestrahlt werden, beraten sich alle Landesrundfunkanstalten „gemeinschaftlich“, heißt es. Dazu erläutert der WDR: „Der WDR ist bemüht, dabei die Vielfalt der Vereine in NRW zeigen zu können, muss jedoch auch die Wünsche der anderen Sender berücksichtigen.“ Bislang sind die Partien bis zum siebten Spieltag terminiert – welche davon im Fernsehen zu sehen sind, wird zeitnah bekannt gegeben. „In der Regel werden diese Spiele mit einem Vorlauf von vier bis sechs Wochen ausgewählt. Wir werden alle Fernsehübertragungen bzw. Video-Livestreams kommunizieren, sobald diese feststehen“, schreibt der WDR.