
AUDIO: Anklage in Dresden gegen mutmaßliche Falschgeld-Betrüger (1 Min)
Millionenbetrug
Stand: 15.08.2026 14:24 Uhr
Zwei Dresdner Unternehmer sollen auf eine internationale Betrügerbande hereingefallen sein und dabei insgesamt 240.000 Euro verloren haben. Nun hat die Staatsanwaltschaft Dresden Anklage gegen zwei mutmaßliche Mitglieder erhoben.
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen zwei mutmaßliche Mitglieder einer internationalen Falschgeld-Bande erhoben. Den Männern wird Geldfälschung und Betrug vorgeworfen. Sie sollen ihre Opfer mithilfe gefälschter Geldscheine um Vermögenswerte in Millionenhöhe gebracht haben. Auch zwei Dresdner Unternehmer gehören laut Ermittlern zu den Geschädigten.

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Angeklagt sind ein 38 Jahre alter Serbe und ein 39 Jahre alter Mann mit schwedischer und bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit. Den Dresdner Geschädigten soll ein Schaden von insgesamt rund 240.000 Euro entstanden sein.
So soll die Bande ihre Opfer getäuscht haben
Nach Erkenntnissen der Ermittler lockte die Gruppe Verkäufer zu Treffen ins Ausland. Dort sollen die Beschuldigten von ihren Opfern hochwertige Edelmetalle erhalten haben und diese mit Falschgeld bezahlt haben. Teilweise sollten potenzielle Geschädigte ihre Liquidität vorab mit Kryptowährungen nachweisen. Dem 38-Jährigen wird ein Schaden von rund 1,85 Millionen Euro zugerechnet, dem 39-Jährigen ein Schaden von etwa 780.000 Euro.
Festnahme bei internationalem Einsatz
Die beiden Beschuldigten wurden bei einem international koordinierten Polizeieinsatz im Dezember festgenommen und sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen haben sie sich bisher nicht geäußert.
Die Ermittler konnten nach Angaben der Staatsanwaltschaft weitere potenzielle Opfer identifizieren und vor der Masche warnen. Ob es zum Prozess kommt, muss nun das Landgericht Dresden entscheiden.
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MDR (kav)