Ein möglicher Wechsel von Barca-Talent Hector Fort zum BVB scheint immer wahrscheinlicher zu werden.
Wie Matteo Moretto berichtet, befindet sich Borussia Dortmund im Rennen um den Rechtsverteidiger inzwischen in der Pole Position. Bereits vor wenigen Tagen hatte der spanische Transfer-Journalist in einer Sendung von Radio Marca von einem grundsätzlichen Interesse der Schwarzgelben an dem 20-Jährigen gesprochen.
Zwar sei Fort unter anderem auch in der Premier League begehrt, der BVB sei aktuell aber der Favorit auf einen Zuschlag. Auch seien schon erste Gespräche geführt worden. In Dortmund könnte der junge Spanier die Nachfolge von Yan Couto antreten, der sich kürzlich per Leihe Como 1907 angeschlossen hatte. Das italienische Überraschungsteam sicherte sich obendrein eine Kaufoption in Höhe von 20 Millionen Euro für den Brasilianer.
Dementsprechend steht Trainer Niko Kovac derzeit lediglich Julian Ryerson als gelernter Rechtsverteidiger zur Verfügung. Waldemar Anton, Filippo Mane oder Linksverteidiger Daniel Svensson stellen hingegen nur Notlösungen für die Position auf der rechten Schiene dar, sollte der BVB-Coach erwartungsgemäß auf seinem System mit einer Dreier- respektive Fünferkette beharren.
BVB: Wie teuer wäre der Transfer von Hector Fort?
Als Ablösesumme für Fort wären wohl 20 Millionen Euro fällig. Ebenfalls möglich ist dem Bericht zufolge ein Deal über zehn Millionen Euro, der aber mit einer Weiterverkaufsbeteiligung von 50 Prozent für die Blaugrana verbunden sei. Auch ein Leihgeschäft mit anschließender Kaufoption sei nicht ausgeschlossen.
Eine feste Verpflichtung scheint trotz der Forderungen der Katalanen aufgrund der neuesten Entwicklungen aber nicht unwahrscheinlich zu sein. Durch den geplatzten Transfer von Said El Mala könnte der BVB die eigentlich dafür eingeplanten 50 Millionen Euro für die Verstärkung der Kaderbreite nutzen. Als erste Alternative zum Offensivspieler des 1. FC Köln gilt derzeit Giannis Konstantelias von PAOK Saloniki, der dem Vernehmen nach für rund 25 Millionen Euro zu haben ist. Dementsprechend wäre noch genügend Kaufkraft vorhanden, um bei Fort in die Vollen zu gehen.
Allerdings ist Fort noch ein relativ unbeschriebenes Blatt in Europas Spitzenfußball. Nachdem es in Barcelona nur zu Kurzeinsätzen gereicht hatte, verbrachte er die abgelaufene Spielzeit leihweise beim FC Elche. Trotz der deutlich geringeren Konkurrenz blieb ihm aber auch dort der große Durchbruch verwehrt. Letztlich sprangen knapp über 600 Spielminuten verteilt auf 17 Auftritte heraus. In diesen steuerte Fort drei Tore und zwei Assists bei.
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