Bielefeld. Für drei Abende verwandelt sich der Ravensberger Park in Bielefeld Ende August wieder in eine Open-Air-Konzertfläche. Auf der Bühne stehen am 20. August Nina Chuba, am 21. August Fury In The Slaughterhouse und am 22. August Montez.

Nina Chuba am Donnerstag, 20. August

Durch ihre besondere Art, Geschichten zu erzählen und Musik zu schreiben, berührt Nina Katrin Kaiser alias Nina Chuba (27) seit ihrer ersten deutschsprachigen Single „Neben mir“ (2021) ein Publikum über Generationsgrenzen hinaus. Der musikalische Durchbruch gelang der Berlinerin 2022 mit dem Song „Wildberry Lillet“.

Nachdem sie mit besagter Single die Chartspitze eroberte, gelang ihr dieses Kunststück im Februar 2023 auch mit dem Debütalbum „Glas“. Dass Chuba schließlich derart durch die Decke gegangen ist, mag sie zwar selbst überrascht haben – in „Alles Gleich“ sang sie die Zeile „Hätt’ nie gedacht, dass es klappt mit der Musik“ –, angesichts ihrer gesanglichen und lyrischen Qualitäten und ihres Star-Appeals ist dies aber nicht verwunderlich.

Chubas Musik fließt durch Genres zwischen Synthesizern, Gitarren, Piano und Blasinstrumenten und ergreift ihre mehr als fünf Millionen Spotify-Hörer fast mühelos, weil Musik für Chuba mehr ist als Entertainment: Sie bedeutet für sie Ausdruck, Selbstreflexion und Wachsen.


Letzte Chance: Nina Chuba hat gerade eine Bühnenpause für 2027 angekündigt. - © picture alliance/dpa

Letzte Chance: Nina Chuba hat gerade eine Bühnenpause für 2027 angekündigt.
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Fury in the Slaughterhouse am Freitag, 21. August

Fury In The Slaughterhouse („Time To Wonder“) begeistern seit den frühen 90er-Jahren im In- und Ausland mit ihrer kraftvollen Musik und mit mitreißenden Live-Auftritten. Gegründet in Hannover, hat sich die Band schnell einen festen Platz in der Rockszene erobert und ist bekannt für eingängige Melodien, tiefgründige Texte und energiegeladene Shows. Die Band zeichnet sich durch ihre Vielseitigkeit aus.


Rocklegenden: Fury In The Slaughterhouse. - © Olaf Gebert

Rocklegenden: Fury In The Slaughterhouse.
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Montez am Samstag

Sechs Studioalben. Mit Gold und Platin ausgezeichnete Singles, mehr als eine Milliarde Streams über alle Projekte und Alben hinweg, Headliner-Slots auf großen Festivals und die aktuelle Arena-Tour mit mehr als 150.000 Besuchenden: Montez unterstreicht seinen Status als einer der spannendsten Künstler des Landes.

Diesen Erfolg hat sich der gebürtige Bielefelder hart erarbeitet. Inspiriert von Eminem, schrieb er im Alter von 13 Jahren erste Texte. 2010 brachte er sein Mixtape „Punchlines eines Melancholikers“ unter die Leute, gefolgt von einer EP mit dem Titel „Raus mit der Sprache“. Ein Jahr später erschien sein Debütalbum „Karneval“.

Seit 15 Jahren werkelt Montez unermüdlich an seinem Traum. Und das machte sich spätestens 2021 bezahlt, als ihm mit seiner mittlerweile Doppel-Platin veredelten Nummer-1-Single „Auf und Ab“ endlich der Durchbruch gelang. Balladen wie diese haben sich als eine Spezialität Montez’ herauskristallisiert – sehr zur Freude der Fans, die diese gefühlvollen Songs feiern und live lauthals mitsingen.


Heimspiel: Der in Bielefeld geborene Rapper Montez. - © BARBARA FRANKE

Heimspiel: Der in Bielefeld geborene Rapper Montez.
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