In Berlin: Mann mit Kippa beleidigt und verfolgtEin Mann mit Kippa wurde bedroht

Ein Mann mit Kippa wurde bedroht

Foto: Hannes P Albert/dpa

15.08.2026 – 19:03 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Berlin – Ein 30-Jähriger fuhr in der Nacht von Freitag auf Samstag mit der U-Bahn-Linie 9 durch Berlin. Der Mann trug eine Kippa. Möglicherweise kam er von einem Schabbatessen. Der jüdische Ruhetag hatte am Freitagabend begonnen.

Noch in der U-Bahn wurde er zum Opfer einer widerlichen Attacke: Eine Gruppe junger Männer beleidigte und bedrohte ihn antisemitisch.

Der Mann stieg am U-Bahnhof Berliner Straße im Ortsteil Wilmersdorf aus und drückte den Notrufknopf einer BVG-Säule. Danach setzte er seine Fahrt fort. Warum er wieder in den Zug stieg, ist nicht bekannt.

Täter ließen nicht locker

Die Unbekannten blieben dem 30-Jährigen auf den Fersen. Erst an der Station Eisenacher Straße (Schöneberg) verließ er den Zug, während die Gruppe in der Bahn blieb. Der Mann erstattete bei einer Polizeiwache in der Nähe Anzeige. Die Beamten sicherten die Videoaufnahmen aus der U-Bahn. Der Staatsschutz ermittelt jetzt.

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