Moskau bekam Nordkorea-Raketen
Aktualisiert am 15.08.2026, 20:15 Uhr

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat das amerikanisch-türkische Waffengeschäft für Kiew kritisiert.
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Die Ukraine kauft ein Paket von US-Waffen älterer Bauart in der Türkei. Moskau, das sich gerade mit nordkoreanischen Raketen verstärkt hat, sieht darin „eine weitere Büchse der Pandora“.
Mit deutlicher Verärgerung hat Moskau auf ein türkisch-amerikanisches Waffengeschäft für die Ukraine reagiert. Dies werde nur „das Ende des Kiewer Regimes hinauszögern“, sagte Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa. Die Behörden der USA und der Türkei hätten damit „eine weitere Büchse der Pandora geöffnet“, wurde sie von der Staatsagentur Tass zitiert.
Russland kritisiert amerikanisch-türkischen Waffendeal für die Ukraine
Vor knapp einer Woche war aus einer Mitteilung des US-Außenministeriums an den Kongress ein größerer Waffenkauf der Ukraine in der Türkei bekannt geworden. Kiew kauft demnach ein größeres Paket mit US-produzierten Artilleriewaffen, das auch 70 Raketen des Typs ATACMS umfasst. Zu dem Geschäft – das ausschließlich Waffen älterer Bauart umfasst – gehören weiter 12 Mehrfachraketenwerfer M270, mehr als 2.500 Artillerieraketen vom Kaliber 227 Millimeter mit Streumunition sowie 47.000 Artilleriegranaten 203 Millimeter mit Streumunition.
Demnach befürwortet die US-Regierung das Geschäft im Umfang von 283 Millionen US-Dollar (245 Millionen Euro). Es gilt als genehmigt, wenn US-Senat und Repräsentantenhaus nicht binnen 30 Tagen widersprechen.
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Nach Erkenntnissen Kiews verstärkten sich die russischen Streitkräfte zuletzt mit ballistischen Raketen aus Nordkorea. Mindestens zwei dieser Raketen wurden bereits gegen die Ukraine eingesetzt. (dpa/bearbeitet von mt)
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