„Unsere Sorge ist, dass Leute, die sich das Anschauen, sagen: In Berlin ist Geld nicht sicher und man investiert doch lieber woanders“, sagt Jürgen Wittke, Geschäftsführer der Berliner Handwerkskammer. Sein Verband gehört zu den Unterstützern der Kampagne, die von zahlreichen weiteren Verbänden getragen wird: aus der Baubranche, der Gastronomie, dem Bankenwesen, dem Handel und auch der Immobilienwirtschaft.
Letztere zittert besonders vor der Vergesellschaftung, doch auch andere Branchen seien in Sorge, sagt Wittke. „Welche Garantie gibt es denn, dass man nicht an anderen Wirtschaftsbereichen auch in dieser Form vergesellschaften will?“ Mit der Rekommunalisierung der Wasserbetriebe oder des Stromnetzes in Berlin sei der Vorgang nicht zu vergleichen, so Wittke, weil es hier „gegen den Willen der betroffenen Unternehmen“ gehe.