Stand: 16.08.2026 10:18 Uhr

Eine Drohne sichert den Luftraum über dem Schulhof, eine Polizeieskorte begleitet das elterliche Auto: Die Polizei Osnabrück hat einen satirischen Ansatz gewählt, um auf die Gefahr durch immer mehr Elterntaxis vor Grundschulen hinzuweisen. Polizeioberkommissar Jannis Gervelmeyer beschreibt das Problem so: „Die Eltern wollen die Kinder bis ins Klassenzimmer eskortieren. Und das führt dann auch zu waghalsigen Wendemanövern und zu Gefahrensituationen für wiederum andere Kinder.“ Schulkinder – das ist die Essenz des Videos – können und sollten in der Lage sein, ihren Schulweg selbstständiger zu bestreiten. „Das erleben wir immer wieder, dass die Eltern sogar auf dem Zebrastreifen parken und die Kinder dann direkt vor der Tür herauslassen oder auch auf der Busspur parken“, sagt auch Alexandra Drösemeyer, Schulleiterin der Grundschule Bad Essen. Sie hofft, dass das Video in den sozialen Medien Wirkung zeigt.

Video:
Polizei Osnabrück: Mission Elterntaxi (1 Min)

jannis Gervelmeyer von der Polizei Osnabrück im Interview

3 Min

Zu viele Eltern sorgen morgens für Verkehrschaos vor den Schulen. Mit einem Social-Media-Clip wollen die Beamten gegensteuern.

An einer Straße steht ein Verbotsschild für Elterntaxis

Von 7.30 bis 8.15 Uhr ist die Durchfahrt vor der Michael-Ende-Schule verboten. Der Verkehr soll dadurch beruhigt werden.

Ein Verkehrsschild zeigt das Wort "Schulweg".

Niedersächsische Kommunen sperren teilweise Straßen vor Schulen. Das Verkehrsministerium hatte für Rechtssicherheit gesorgt.

Dieses Thema im Programm:

NDR Fernsehen | Hallo Niedersachsen | 15.08.2026 | 19:30 Uhr

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Schule