Kreis Herford/Kreis Minden-Lübbecke. In der vergangenen Woche war einiges los im Norden von OWL. Hier sind die wichtigsten Themen und Schlagzeilen zum Nachlesen.

Meistgelesene NW-Artikel aus dem Kreis Herford
Syrische Familie verlässt Spenge

Die syrische Familie Emin verlässt Spenge freiwillig und kehrt nach Aleppo zurück, weil sie nach dem Ende des Krieges ihre Heimat wiedersehen möchte. Cemile Alo, ihre Kinder Mohammad Emin und Nuzhet Emin sowie ihr zehnjähriger Enkel Shaher Emin sind Deutschland dankbar und wollen nun ihre Familie in Syrien wiedersehen. Besonders dankbar ist die Familie auch den Menschen in Spenge und dem Verein „Asyl Spenge“, die sie seit ihrer Ankunft unterstützt haben.

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Motorradpolizist stürzt bei Verfolgungsjagd in Herford

Ein 14-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Herford ist am Dienstagnachmittag vor einer Verkehrskontrolle geflüchtet, woraufhin ein Polizeibeamter bei der Verfolgung mit seinem Motorrad stürzte und sich leicht verletzte. Der Jugendliche soll zuvor unter anderem deutlich zu schnell und teilweise auf dem Hinterrad gefahren sein; außerdem hatte sein E-Scooter kein Versicherungskennzeichen. Die Polizei traf den 14-Jährigen noch am selben Abend an, stellte den E-Scooter sicher und leitete mehrere Strafverfahren ein.

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Große Anteilnahme nach tödlichem Traktor-Unfall in Bünde

Nach dem tödlichen Traktor-Unfall in Bünde-Randringhausen haben Freunde und Bekannte der betroffenen Familie einen Spendenaufruf gestartet. Bei dem Unglück am 6. August war ein zwölfjähriger Junge ums Leben gekommen, seine Mutter wurde schwerstverletzt, während seine fünfjährige Schwester leicht verletzt wurde. Innerhalb von vier Tagen kamen rund 18.000 Euro zusammen, die der Familie unter anderem helfen sollen, die Beerdigung des Jungen zu finanzieren und finanzielle Belastungen in der schweren Zeit abzufedern.

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„Coco Beach Club“ aus Löhne ist gastronomischer Hotspot

Der „Coco Beach Club“ im Werreauenpark in Löhne ist zur Halbzeit ein voller Erfolg: Die Betreiber Nico Sielermann und Antje Beck sind mit der Resonanz sehr zufrieden, zusätzliche Sitzplätze mussten wegen der großen Nachfrage angeschafft werden. Besonders gefragt sind kühle Getränke wie Heineken vom Eishahn und Cocktails, aber auch Familien mit Kindern nutzen das Angebot an der Werre. Wegen des Erfolgs steht bereits fest, dass es den „Coco Beach Club“ auch 2027 wieder geben wird; in diesem Jahr bleibt die Beachbar noch bis zum 19. September geöffnet.

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Meistgelesene NW-Artikel aus dem Kreis Minden-Lübbecke
Bankmitarbeiterin verhindert Betrug an Kundin in Bad Oeynhausen

In Bad Oeynhausen wäre eine Volksbankkundin aus Werste beinahe Opfer eines Betrugs geworden, bei dem Kriminelle einen handgeschriebenen Überweisungsträger fälschten und ihre Unterschrift imitierten, um Geld nach Bulgarien zu überweisen. Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin bemerkte die Unstimmigkeiten und verhinderte den finanziellen Schaden; laut Volksbank nimmt die Zahl solcher Betrugsversuche zu. Die Polizei rät, Kontodaten und Dokumente sorgfältig zu schützen und bei Verdacht sofort die Bank zu kontaktieren.

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600 PS im VW Käfer: Wie eine Rahdener Werkstatt alte Flitzer neu erfindet

In Rahden restauriert und modernisiert das fünfköpfige Team von Bugs & More historische VW Käfer – von originalgetreuen Aufbauten bis hin zu leistungsstarken Umbauten und Elektrofahrzeugen. Der von Rüdiger und René Knepper geführte Betrieb entwickelt zudem eigene Fahrwerks- und Bremslösungen und bietet Ersatzteile für Käfer weltweit an. Besonderes Augenmerk liegt inzwischen auf Elektroantrieben: Der Knepper RS-E mit Tesla-Antrieb kommt auf mehr als 600 PS, während weitere Modelle alltagstauglichere Reichweiten und Leistungen bieten.

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Lübbecker Kirchengemeinde: Pastorin bringt Baby mit in den Gottesdienst

In Lübbecke ist Johanna Oevermann seit April als Pfarrerin im Probedienst in der Kirchengemeinde Blasheim und im Planungsraum Süd tätig. Die junge Mutter schätzt die flexible Zeiteinteilung, durch die sie Beruf und Familie verbinden kann, und möchte zugleich Traditionen bewahren und neue Ideen in die Gemeindearbeit einbringen. Besonders wichtig sind ihr die Begegnungen mit Menschen – auch bei Gottesdiensten im Pflegeheim, zu denen sie gelegentlich ihren kleinen Sohn mitnimmt.

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Bad Oeynhausener Juwelier-Geschäft kauft gefälschten Goldschmuck

In Bad Oeynhausen ist ein Juwelier auf einen 52-jährigen Mann aus Hamburg hereingefallen, der eine goldene Kette und ein Armband für 1.250 Euro verkaufte, obwohl es sich um Falschgold handelte. Der Angeklagte räumte die Tat ein und gab an, wegen einer schwierigen Lebenssituation und Geldnot gehandelt zu haben; auch in Oldenburg hatte er mit gefälschtem Gold mehrere Geschäfte getäuscht. Das Amtsgericht Bad Oeynhausen verurteilte ihn zu einem Jahr Haft auf Bewährung, zudem muss er 500 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen und den entstandenen Schaden begleichen.

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