Fußball | Regionalliga
Stand: 16.08.2026 17:33 Uhr
Nach langer Überzahl in Berlin-Neukölln hat sich der 1. FC Lok Leipzig mit einem 3:2 (3:1) drei Punkte gesichert. Doch der Meister aus Probstheida ließ gegen Tasmania einige Luft nach oben.
Ende
16.08.2026
14:00 Uhr
Aufstellung
E. Höftmann – F. Baca, D. Beyreuther, S. Eder, Y. Labbouz (71. Y. Sambale), D. Wostrikow (33. J. Collins) – R. Yajima (77. S. Valchev), K. Yayla, T. Çakmak (71. L. Janeš) – E. Berko (77. A. Beyazıt), S. Mensah
A. Naumann – T. Dombrowa, F. Kusić, A. Rühlemann (71. A. Siebeck), L. Wilton – F. Abderrahmane, E. Öztürk (64. R. Bornschein) – A. Adetula (46. S. Schierack), J. Kügel, D. Ziane (64. A. Mergel), D. Čevis (90. P. Vuc)
Tore
- 1:0 S. Mensah (6.)
- 1:1 F. Abderrahmane (16.)
- 1:2 F. Kusić (26.)
- 1:3 D. Ziane (42.)
- 2:3 A. Beyazıt (78.)
Fußball, Regionalliga Nordost (M)
Die frisch mit dem ehemaligen Auer Jamilu Collins (zunächst auf der Bank) verstärkten Berliner begannen forsch. Und belohnten sich durch den auffälligen Shean Mensah bereits in der fünften Minute. Eine Flanke des Offensivspielers rutschte in die lange Ecke durch, FCL-Keeper Andreas Naumann streckte sich vergebens.
Video:
FCL-Neuzugang Kügel: „Müssen es besser ausspielen“ (1 Min)
Danach war der Meister aus dem Leipziger Südosten tonangebend. Julian Kügel, gerade frisch in Blau-Gelb gewechselt, holte einen berechtigten Elfmeter für Lok heraus. Farid Aberrahmane netzte trocken mitten ins Tor zum Ausgleich (16.).
Ziane trifft sehenswert zur Vorentscheidung
Steffen Eder, der Minuten zuvor den Elfmeter verschuldete, ging mit Kügel keine fünf Zeigerumdrehungen danach ins Duell als letzter Mann. Der FCL-Stürmer fiel, Schiri Florian Markhoff zeigte Rot – eine harte, wenn nicht gar eine Fehlentscheidung. Lok drehte dann komplett auf, Filip Kusic (25.) und Djamal Ziane (42.) besorgten nach zwei Standards die klare Halbzeitführung für den Gast aus Probstheida.

Der Meister aus dem Leipziger Südosten hatte in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit kurz Probleme, schüttelte sich – und verwaltete die Führung halbwegs souverän. In der 78. Minute hämmerte Abdulkadir Beyazit dann aber auf einmal den Ball zum Anschluss in die Maschen, Tasmania wirkte kurz auf der Höhe und nah dran am Ausgleich.
Doch wann immer die Berliner in den gefährlichen Bereich kamen, waren die Blau-Gelben da. Und holten sich den knappen Sieg, der nach 70 Minuten Überzahl deutlich enger war, als er hätte sein müssen.
Für den FCL geht es nach der Pokalpause dann am 25. August gegen den Chemnitzer FC, fünf Tage danach gegen Erzgebirge Aue weiter – beide Partien im heimischen Stadion. Die Veilchen und die Loksche stehen nach fünf Spielen punktgleich drei Zähler hinter dem CFC und Rot-Weiß Erfurt auf den Plätzen vier und fünf.
jar


Nachrichten personalisieren
Die Nachrichtenlage ist unübersichtlich und Sie wollen aktuelle Informationen aus Ihrer Region, die für Sie relevant sind? Dann legen Sie MDR.de als bevorzugte Quelle in der Google-Suche fest. So funktioniert’s.
