Stand: 16.08.2026 20:34 Uhr

Die Hamburger Feuerwehr ist in der Nacht zu Sonntag zu einem Großeinsatz im Stadtteil Hausbruch ausgerückt: In der Nähe des Wildparks Schwarze Berge brannte ein stillgelegtes Hotel bis auf die Grundmauern ab. Die Polizei ermittelt.

Wurde das stillgelegte Hotel am Wulmsberg absichtlich angezündet? Das untersuchen nun Brandermittlerinnen und -ermittler der Polizei. Die Expertinnen und Experten begutachten die Brandruine und ermitteln in alle Richtungen, hieß es am Sonntagvormittag von der Hamburger Polizei.

Der Feuerwehr-Einsatz in der Nacht zu Sonntag hatte es in sich. Das ehemalige Hotel liegt mitten in einem Waldstück in der Straße Wulmsberg. Durch die große Trockenheit der vergangenen Woche war der Funkenflug deshalb besonders gefährlich.

120 Feuerwehrleute im Einsatz

Um kurz nach halb elf am Samstagabend begann der Einsatz. Als die Feuerwehrleute ankamen, brannte der Dachstuhl bereits auf einer Fläche von 20 mal 40 Metern lichterloh, berichtete ein Feuerwehrsprecher. Die Einsatzkräfte hatten nach seinen Angaben Schwierigkeiten, überhaupt zum Brandort vorzudringen. Auch die Versorgung mit Löschwasser sei schwierig gewesen. Etwa 200 Feuerwehrleute bekämpften den Brand, mehrere Polizeidrohnen überwachten das Gelände.

Nicht das erste Feuer im früheren Berghotel Sennhütte

Nachdem das Feuer gelöscht war hielten die Einsatzkräfte am Sonntagmorgen nur noch Brandwache. In dem ehemaligen „Berghotel Hamburg Blick Sennhütte“ waren bereits mehrfach Feuer ausgebrochen, zuletzt im März. Pläne für ein neues Luxushotel hatten sich nach Medienberichten vor gut zwei Jahren zerschlagen. Zuletzt galt es als ein Lost Place und war Anziehungspunkt für Fotografen.

Eine ehemalige Hotelanlage in Hamburg Hausbruch steht in Flammen.

Auf 600 Quadratmeter Fläche brannte es. Das Gebäude in den Harburger Bergen war für die rund 50 Einsatzkräfte eine Herausforderung.