Altäre, Heiligenbilder und Kirchenbänke statt Aktenschränken, Bildschirmhintergründen und Kaffeeküche. Mit Einsetzen der Hitzewelle im Juni öffnete Pfarrer Bernd Walter das Überlinger Münster für alle. Vor allem richtete sich das Angebot an Personen, die von der Hitze gebeutelt eine Abkühlung benötigten – oder gar einen kühleren Ort zum Arbeiten als die eigenen vier Wände. Vorbild war eine evangelische Kirchengemeinde in Berlin. Der Stadtpfarrer hielt es schlicht für „eine gute Idee, um mal durchzuatmen.“