Pauline Machtens vom Hamburger SV

AUDIO: DFB-Pokal: HSV-Frauen beim SV Meppen (3 Min)

Stand: 17.08.2026 20:12 Uhr

Die Fußballerinnen des Hamburger SV, vom VfL Wolfsburg und von Werder Bremen bekommen es in der ersten Runde des DFB-Pokals jeweils mit Zweitligisten zu tun. Auf den HSV wartet dabei das Nordduell beim SV Meppen.

Ex-Nationalspielerin Kerstin Garefrekes zog am Montagnachmittag am DFB-Campus in Frankfurt am Main die Lose – und hatte dabei aus Sicht der drei Nord-Bundesligisten kein sonderlich glückliches Händchen. Denn auf dem avisierten Weg ins Achtelfinale müssen sie starke Teams aus dem Weg räumen.

Wappen des DFB-Pokals Frauen

Ergebnisse und Termine DFB-Pokal Frauen Fußball 2026/2027.

So verfehlte der SC Sand, Gegner von Rekordsieger VfL Wolfsburg in der ersten Runde (vom 26. bis 28. September) in der Vorsaison als Tabellendritter nur hauchdünn den Erstliga-Aufstieg. Direkt hinter den Baden-Württembergerinnen liefen die Meppnerinnen im Klassement ein.

Und der VfL Bochum, der Werder Bremen zu Hause empfängt, ist auch wegen Verpflichtungen wie von Keeperin Anne Moll (Bayer Leverkusen) oder Mittelfeldakteurin Noemi Gentile (Carl Zeiss Jena) nicht zu unterschätzen.

Kromp: „Eines der schwersten Lose bekommen“

Die drei Zweitligisten hatten sich über die Play-off-Runde am vergangenen Wochenende für das Hauptfeld im DFB-Pokal qualifiziert. Während Sand (7:0 bei der TSV Alemannia Freiburg-Zähringen) und Bochum (6:0 bei Hansa Rostock) mühelos weiterkamen, wäre Meppen beinahe gestolpert. Und zwar in Hamburg.

Genesys Castrellon erlöste die Emsländerinnen am Sonntagnachmittag mit ihrem Treffer zum 1:0-Erfolg beim Regionalligisten FC St. Pauli. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt bereits 77 Minuten.

Trainerin Friederike Kromp von Werder Bremen

Warnt vor Bochum: Bremens Trainerin Friederike Kromp.

„Wir haben insgesamt wenig zugelassen und freuen uns nun auf die nächste Aufgabe im DFB-Pokal“, sagte Trainerin Katharina Börger anschließend erleichtert. Ihre Mannschaft war zuvor mit zwei Siegen in Folge in die neue Zweitliga-Serie gestartet. Ebenso übrigens wie Bochum, das die Tabelle wegen der besseren Tordifferenz anführt.

„Mit Bochum haben wir eines der schwersten Lose bekommen, die möglich waren. Sie sind sehr gut in die Saison gestartet, haben bereits starke Leistungen gezeigt und sich im Sommer nochmal gut verstärkt“, hat Werder-Trainerin Friederike Kromp großen Respekt vor dem VfL.

ATS Buntentor trifft auf Nürnberg

Als klare Außenseiterinnen gehen die Regionalliga-Fußballerinnen vom ATS Buntentor aus Bremen in ihre Erstrunden-Partie gegen den Bundesligisten 1. FC Nürnberg. Das Team von Trainer Arne Schriefer hatte seine Play-off-Partie gegen den SV Blau Weiß Berolina Mitte mit 3:0 gewonnen.