Nach Festnahme in Köln

Urteil gegen mutmaßliche Russland-Agenten erwartet

17.08.2026 – 18:24 UhrLesedauer: 1 Min.

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Angeklagte im Gerichtssaal: Das Urteil zu mutmaßlicher Russland-Sabotage steht bevor. (Quelle: dpa/dpa)

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Im Auftrag eines russischen Geheimdienstes sollen drei Männer den Güterverkehr in Deutschland sabotiert haben. Einer von ihnen wurde in Köln festgenommen.

Das Oberlandesgericht Stuttgart will am Dienstag das Urteil gegen drei Männer verkünden, die im Auftrag Russlands Anschläge auf Transportwege in Deutschland vorbereitet haben sollen. Einer der Angeklagten war im Mai vergangenen Jahres in Köln festgenommen worden.

Die Bundesanwaltschaft wirft den drei Ukrainern im Alter von 22, 25 und 30 Jahren Agententätigkeit sowie die Verabredung zu Brandanschlägen vor. Nach Angaben der Ermittler sollen die Männer Teil eines Sabotageplans gewesen sein, der auf Transportwege eines Paketdienstleisters abzielte.

Einer der Männer wurde in Köln festgenommen

Festgenommen wurden die drei Beschuldigten im Mai vergangenen Jahres. Die Zugriffe erfolgten in Köln, Konstanz und im Schweizer Kanton Thurgau. Damit führte eine Spur in dem mutmaßlichen Sabotagefall auch nach Nordrhein-Westfalen.

Nach Einschätzung der Bundesanwaltschaft handelten die Männer im Auftrag eines russischen Nachrichtendienstes. Ziel soll es gewesen sein, den Güterverkehr in Deutschland durch Brandanschläge zu beeinträchtigen.

Bundesanwaltschaft fordert mehrjährige Haftstrafen

Für die drei Angeklagten hat die Bundesanwaltschaft Haftstrafen zwischen zwei Jahren und neun Monaten sowie vier Jahren und drei Monaten gefordert.

Die Verteidiger sehen die Vorwürfe dagegen nicht als erwiesen an und beantragten Freisprüche für ihre Mandanten.