Seit der Juni-Hitzewelle und der anhaltenden Dürre in Baden-Württemberg rücken immer wieder die heißesten Städte des Landes in den Vordergrund. Eine davon: Die Quadratstadt Mannheim! Die ist jetzt ins Visier vom Widerstands-Kollektiv, ehemals letzte Generation, geraten und bekam ordentlich ihr Fett weg.

Satire-Seite nimmt Klimapolitik in Mannheim ins Visier

Satire statt kleben. Der neue Trend bei Klimaschützern? Denn statt Straßenblockaden setzen Mannheimer Klimaaktivsten auf eine komplett gefakte Stadtseite namens https://visit-mannheim.net. Die sieht stilistisch dem Original ziemlich ähnlich https://vtm-ma.de/. Doch der Schein trügt. Mit überspitzten Anekdoten macht sich die Satire-Seite über die „heißeste Stadt der Welt, Mannheim 2030“ lustig.

Satire-Seite: "die heißeste Stadt der Welt, Mannheim 2023"

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Satire-Seite: „die heißeste Stadt der Welt, Mannheim 2023“
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Satire-Seite: „die heißeste Stadt der Welt, Mannheim 2023“
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„In Mannheim wissen wir, dass Quantität nicht alles ist! Während die große Stadt Wien 1800 Trinkbrunnen hat, begnügt sich Mannheim mit 14 Trinkbrunnen. Jedoch ist die Qualität des Wassers 1 A! Mannheim ist unter den Top 3 Städten, denen Straßenbau und Versiegelung noch wirklich am Herzen liegt“, heißt es auf der Seite. Auch die „stets unpünktliche Bahn“, die „Vernichtung von 7.300 Bäumen“ und die „perfekte Verkehrsanbindung durch fünf Autobahnen“ werden auf der Seite erwähnt.

Stadt Mannheim plant keine rechtlichen Schritte

Gegenüber dem SWR berichtet einer der führenden Projekt-Köpfe, dass man mit der Seite humoristisch auf die Klimakrise aufmerksam machen wollte. So sollen Hitzeschutz-Aktionspläne verbessert und menschengemachte Klimaveränderung stärker in den Vordergrund gerückt werden. Die Stadt Mannheim soll indessen keine rechtlichen Schritte gegen das Widerstands-Kollektiv planen, da die Seite eindeutig als Fake erkennbar sei, heißt es gegenüber dem SWR.

Übrigens, nicht das erste Mal, dass Klimaaktivsten ganze Webseiten faken. So wurde der Karlsruher Campus im Jahr 2024 kurzfristig zur autofreien Zone erklärt. Auch eine Plakataktion zum Fernwärmenetz in Karlsruhe hing mit einer Internetseite zusammen.