Rauch zieht über weite Strecken

Brandgeruch möglich: Waldbrand-Rauch erreicht Frankfurt

18.08.2026 – 08:41 UhrLesedauer: 1 Min.

Rauch eines Waldbrands im Hürtgenwald zieht über den Ortsteil GeyVergrößern des Bildes

Rauch eines Waldbrands zieht über den Ortsteil Gey (NRW): Der Rauch von Wald- und Vegetationsbränden reicht bis nach Frankfurt. (Quelle: Federico Gambarini/dpa/dpa-tmn/dpa-bilder)

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In Frankfurt kann es stellenweise nach Feuer riechen und zu Sichttrübungen kommen. Die Feuerwehr gibt eine Gefahreninformation heraus.

Der Rauch mehrerer großer Wald- und Vegetationsbrände hat Frankfurt erreicht. Im gesamten Stadtgebiet kann es stellenweise zu Brandgeruch und einer getrübten Sicht kommen. Darauf weist die Feuerwehr Frankfurt in einer aktuellen Gefahreninformation hin.

Ursache sind nach Angaben der Feuerwehr größere Brände in Belgien, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Die derzeitigen Wind- und Wetterverhältnisse transportieren den Rauch über weite Strecken – bis nach Hessen.

Wie lange der Geruch über Frankfurt wahrnehmbar bleibt, lässt sich bislang nicht abschätzen. Das hänge von der weiteren Entwicklung der Brände und der Wetterlage ab, teilte die Feuerwehr mit.

Feuerwehr Frankfurt warnt vor unnötigen Notrufen

Nach aktuellem Kenntnisstand besteht keine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung. Allein wegen Brandgeruchs oder einer leichten Sichttrübung sollen Bewohner daher nicht den Notruf wählen.

Anders sieht es aus, wenn ein konkreter Brand, Feuerschein oder eine deutlich erkennbare örtliche Rauchentwicklung zu sehen ist. In diesem Fall soll die Feuerwehr unter der 112 alarmiert werden.

Waldbrände beschäftigen weiterhin Hunderte Einsatzkräfte

Im Hürtgenwald im Kreis Düren hatte das Feuer rund 300 Hektar Wald erfasst. Die Lage hat sich inzwischen entspannt: Offene Flammen gibt es nach Angaben des Kreises nicht mehr, kleinere Glutnester werden jedoch weiterhin bekämpft. Rund 400 Einsatzkräfte sind noch vor Ort.

Angespannt bleibt die Lage im belgischen Hohen Venn. Dort hat sich der Brand auf rund 3.000 Hektar ausgebreitet. Die Feuerfront lag zuletzt rund 2,3 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Mehr als 240 deutsche Einsatzkräfte unterstützen die Löscharbeiten.